Westfalen-Blatt: zur Gauland-Attacke
ID: 1524177
sich in der Vergangenheit viel Kritik gefallen lassen. Natürlich
schreit das konservative Lager auf, sobald von fehlender deutscher
Leitkultur die Rede ist. Özoguz hat zwar Recht, wenn sie sagt, dass
eher regionale Kulturen, Einwanderung und Vielfalt die deutsche
Geschichte geprägt haben. Dennoch dürfte es mehr geben, das uns
verbindet, als nur die Sprache. Auch für ihre Bemerkungen dazu, dass
in Deutschland anerkannte Asylsuchende in Ausnahmefällen
zwischenzeitlich in ihre Herkunftsländer zurück reisen dürfen, gibt
es mit etwas gutem Willen durchaus nachvollziehbare Argumente. Aber
ihre Position hat in der öffentlichen Debatte das falsche Signal
gesetzt. Über das Für und Wider ihrer Standpunkte lässt sich streiten
- darüber muss sogar gestritten werden. Das ist der Sinn einer
demokratischen Gesellschaftsordnung. Dass AfD-Spitzenkandidat
Alexander Gauland diese Gelegenheit allerdings dazu nutzt, mit
menschenfeindlicher Rhetorik - nichts anderes ist es, wenn er von
»entsorgen« spricht - auf Stimmenfang zu gehen, darf von unserer
Gesellschaft niemals akzeptiert werden.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.08.2017 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1524177
Anzahl Zeichen: 1494
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zur Gauland-Attacke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: zu Krankenpfleger Niels Högel ...
Die Dimension dieses Kriminalfalls ist beispiellos. Auf 67 Friedhöfen ließ die Staatsanwaltschaft 134 Tote exhumieren, um sie rechtsmedizinisch untersuchen zu lassen. Mindestens 86 dieser Menschen, davon ist die Sonderkommission »Kardio« der Oldenburger Polizei überzeugt, wurden von Kranken
Westfalenpost: Kinderbetreuung ...
Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gibt es nicht. Die Chancen der Kinder auf Bildung hängen auch von ihrem Wohnort ab. Das zeigen die Ergebnisse der Bertelsmann-Stiftung zur Personalausstattung der Kindergärten in Deutschland. Die ostdeutschen Bundesländer, die bisher mit hohen Betre
Weser-Kurier:Über das erste G20-Urteil schreibt Joerg Helge Wagner: ...
Schwerer Landfriedensbruch kann mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden, gefährliche Körperverletzung ebenso. Für einen besonders schweren Angriff auf Vollstreckungsbeamte sind maximal fünf Jahre möglich. Der nun in Hamburg verurteilte Niederländer hat aus Sicht des Richters bei den G20
KN: Merkel lädt Kieler OB zum Diesel-Gipfel ins Kanzleramt ...
Kiel/Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Amtskollegen weiterer Städte, denen wegen erhöhter Stickstoffdioxid-Werte ein Diesel-Fahrverbot droht, für kommenden Montag nach Berlin eingeladen. Das berichten die "Kieler Nachricht




