Rheinische Post: Großangelegte Razzia bei Stahlkonzernen / Erneut Verdacht auf Kartellfälle

Rheinische Post: Großangelegte Razzia bei Stahlkonzernen / Erneut Verdacht auf Kartellfälle

ID: 1526055
(ots) - Düsseldorf Die Stahlindustrie ist erneut ins
Visier der Wettbewerbshüter geraten. Das Bundeskartellamt hat nach
eigenen Angaben ein weiteres größeres Verfahren gegen deutsche
Stahlhersteller eingeleitet. Es bestehe der Verdacht
wettbewerbswidriger Vereinbarungen, bestätigte ein Sprecher der
Behörde entsprechende Informationen der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinische Post". Den Angaben zufolge ließen die Kartellwächter an
gleich drei aufeinanderfolgenden Tagen, am 22., 23. und 24. August
2017, insgesamt sieben Unternehmen an unterschiedlichen Standorten
sowie drei Privaträume durchsuchen. Daran beteiligt waren demnach 42
Mitarbeiter des Bundeskartellamts, die von Kräften des
Landeskriminalamts und der örtlichen Kriminalpolizei unterstützt
wurden. Es handele sich um ein Verfahren im Bereich Grob-, aber auch
Feinblech, wie der Sprecher bestätigte. Bis zum Abschluss des
Verfahrens gelte die Unschuldsvermutung. Zu den mutmaßlich
beteiligten Unternehmen äußerte sich die Behörde hingegen nicht. Der
Salzgitter-Konzern war zunächst nicht für eine Stellungnahme
erreichbar. Bei Thyssenkrupp soll nicht durchsucht worden sein. Ein
Konzernsprecher sagte aber: "Das Bundeskartellamt ermittelt seit
Herbst 2015 gegen diverse Unternehmen und Wirtschaftsverbände der
deutschen Stahlindustrie. Im Verdacht stehen insbesondere Absprachen
bei der Festlegung von Zuschlägen bei Edelstahlprodukten
beziehungsweise legierten Stählen. Auch Thyssenkrupp Steel Europe
wurde jetzt über das vorläufige Ergebnis dieser Untersuchung
informiert. In diesem Zusammenhang hat uns das Bundeskartellamt zudem
mitgeteilt, dass es seine Ermittlungen auf weitere Stahlprodukte
ausgeweitet hat. Auch hier gibt es Berührungspunkte zur Arbeit der
Wirtschaftsverbände. Wir nehmen die Vorgänge sehr ernst und
unterstützen die Ermittlungen der Behörde, können aufgrund der


laufenden Verfahren derzeit jedoch keine weiteren Angaben machen."



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  neues deutschland: Berlins Integrationsbeauftragter will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln Rheinische Post: Mutmaßliches Stahlkartell/Durchsuchungen auch bei Arcelor-Mittal
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.09.2017 - 12:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1526055
Anzahl Zeichen: 2336

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 288 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Großangelegte Razzia bei Stahlkonzernen / Erneut Verdacht auf Kartellfälle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


neues deutschland: Berlins Integrationsbeauftragter will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln ...
Das Land Berlin will gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein neues Maßnahmenpaket für die Integration erarbeiten. »Wir entwickeln gerade ein neues Konzept für die Integration und Partizipation von Geflüchteten«, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, der in Berl

Junge Wirtschaft zu TV-Duell Merkel vs. Schulz ...
Die Junge Wirtschaft zeigt sich überwiegend enttäuscht vom Verlauf des TV-Duells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz am Abend des 3. September. Themen waren unter anderem soziale Gerechtigkeit und Migration. Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, zum

Westfalenpost: Die Debatte war ein Gewinn - Zum TV-Duell ...
Am Ende ging es gestern Abend für Martin Schulz vor allem um eines: Der SPD-Kanzlerkandidat musste alles tun, um das einzige direkte Fernseh-Duell mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Botschaft zu nutzen - ich habe keine echte Chance, aber ich nutze sie. Das ist Martin Schulz nach an

Lausitzer Rundschau: Die Chance der Bergbausanierung Zum Strukturwandel in der Lausitz ...
Es ist schon verflixt. Die Lausitz hat ein Potenzial vor der Haustür, mit dem sie international auftrumpfen könnte. Unternehmen in der Region sind Spezialisten mit exzellenten Fähigkeiten in der Bergbausanierung. Das ist ihnen schon vor Jahren ins Stammbuch geschrieben worden. Denn mehr als 2


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z