Rheinische Post: Telefondaten und Kalendereinträge sollen Kungelei beim Hof Schulze Föcking ausschließen
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der Vermutung, dass es sich bei den amtlichen Kontrollen des
Schweinemastbetriebes der Familie der Landwirtschaftsministerin
Christina Schulze Föcking (CDU) um eine Gefälligkeit örtlicher
Behörden gehandelt hat. Das geht aus einem noch unveröffentlichten
Bericht für den Umweltausschuss hervor, der der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vorliegt. In dem
neunseitigen Bericht geht die Landesregierung dem Vorwurf der
Tierquälerei nach, dem die Landwirtschaftsministerin ausgesetzt ist,
seit ein Fernsehmagazin heimlich gemachte Aufnahmen vom Hof der
Familie veröffentlicht hat. Die Aufnahmen zeigen kranke Tiere und
sollen deren Vernachlässigung belegen. Kurz nach den
Rechercheanfragen und noch vor der Ausstrahlung attestierte ein
örtlicher Veterinär dem Hof eine weitgehend artgerechte Tierhaltung.
"Die Anmeldung zur Überprüfung erfolgte, bevor die Redaktion von
,stern TV' das Ministerium über die aus dem Betrieb Schulze Föcking
vorliegenden Videoaufnahmen informiert hatte", stellt der Bericht auf
Grundlage von Kalendereintragungen und Telefondaten fest.
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Datum: 05.09.2017 - 04:00 Uhr
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