Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Naturschutzpolitik in NRW

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(ots) - Kein anderer Minister in der abgewählten
rot-grünen Landesregierung hatte so polarisiert wie der Chef des
Umweltressorts, Johannes Remmel. Mit seiner Biodiversitätsstrategie,
dem Jagdgesetz und zum Abschluss mit dem Landesnaturschutzgesetz zog
er sich den Zorn vieler Menschen im ländlichen Raum zu. Dass die neue
Landesregierung viele Regelungen jetzt abwickeln will, kommt nicht
überraschend. Dies hatte sie genau so versprochen. Gespannt darf man
allerdings sein, wie Umweltministerin Christina Schulze Föcking dies
konkret umsetzen wird. Denn weiterhin gilt es, die Interessen
unterschiedlicher Gruppen abzuwägen. Während viele Landwirte, Jäger
und Waldbesitzer applaudieren, treibt die Politik die
Naturschutzverbände auf den Zaun. Polarisieren, wie es Remmel
häufig getan hat, hilft hier nicht weiter. Zudem wird es die
angekündigte Naturschutzwende nicht umsonst geben.
Vertragsnaturschutz ist immer mit Ausgaben verbunden. Die
Grundeigentümer werden für das, was mit ihren Flächen geschieht,
entschädigt. Das kostet - wie so vieles andere, was die neue
Landesregierung angehen will.



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Andreas Kolesch
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Kommentar Von Martin Bewerunge Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum russischen Großmanöver
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Datum: 10.09.2017 - 21:30 Uhr
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