Alice Weidel ließ Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten

Alice Weidel ließ Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten

ID: 1529663
(ots) - Die AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel ließ an
ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylbewerberin aus Syrien
schwarz für sich arbeiten. Das berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT.
Im Jahr 2015 arbeitete eine Studentin der Islamwissenschaften für die
Politikerin, danach gab diese den Job an die Frau aus Syrien weiter.
Die Asylbewerberin war im Herbst 2016 auch dabei, als Weidel mit
ihrer Familie in eine Eigentumswohnung umzog. Das Gehalt bezahlte
Weidel den Frauen bar auf die Hand, 25 Franken pro Stunde, was für
Schweizer Verhältnisse üblich ist. Es gab weder einen
Anstellungsvertrag, noch wurden die Frauen um Rechnungsstellung
gebeten.

Von der ZEIT um eine Stellungnahme zu der syrischen Haushaltshilfe
gebeten, ließ Weidels Anwalt zunächst ausrichten, dass die gesetzte
Antwortfrist von einem Arbeitstag "für die Aufarbeitung zum Teil
relativ komplexer rechtlicher Sachverhalte mit Blick auf die
Zulässigkeit von Vergütungsregelungen" zu kurz sei.

Inzwischen teilte der Anwalt mit: "Richtig ist, dass unsere
Mandantin einen freundschaftlichen Kontakt zu einer Asylbewerberin
aus Syrien hat, die unserer Mandantin nahe steht. Diese
Asylbewerberin war als Freundin unserer Mandantin auch im Hause
unserer Mandantin zu Gast. Dass die Asylbewerberin aber im Hause
unserer Mandantin angestellt wurde oder als Angestellte gearbeitet
hätte oder aber dafür Lohn bekommen hätte, ist jeweils falsch."

Alice Weidel lebt mit ihrer Lebenspartnerin, einer aus Sri Lanka
stammenden Schweizerin, in Biel. Gemeinsam ziehen sie zwei Söhne
groß. Öffentlich nennt die AfD-Politikerin die deutsche Ortschaft
Überlingen als Wohnort. Die 38-Jährige ist neben Alexander Gauland
die Spitzenkandidatin der AfD für den Bundestag.



Pressekontakt:
Den kompletten ZEIT-Text dieser Meldung senden wir Ihnen für


Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT
Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen (Tel.: 040/3280-237,
Fax: 040/3280-558, E-Mail: presse@zeit.de). Diese Presse-Vorabmeldung
finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Frankfurter Rundschau: Junckers Plan Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.09.2017 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1529663
Anzahl Zeichen: 2412

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hamburg



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 310 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Alice Weidel ließ Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

DIE ZEIT (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Fußballweltmeister André Schürrle über Karriere und Neuanfang: "Ich hatte immer wieder das Gefühl, da ist noch mehr" ...
Fußballweltmeister André Schürrle kritisiert den Leistungsdruck im Profifußball: "Ich wusste, dass ich nicht mehr in diesem Hamsterrad sein wollte. Mir immer wieder diese Liebe und diese Bestätigung von außen holen zu müssen. Diese Fremdbestimmung", sagt der 35-Jährige dem ZEITmaga

Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland Anna-Nicole Heinrich: "Der Gang zur Bundeswehr kann ein Friedensdienst sein" ...
Anna-Nicole Heinrich war 25 Jahre alt und studierte Philosophie, als sie im Mai 2021 eines der höchsten Ämter der Evangelischen Kirche übernahm: das Amt der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. "Ich konnte Sachen machen, die sich erfahrenere Leute nicht hätten erlaube

Rapperin Ikkimel: "Wenn man mit dem Tod konfrontiert wird, ändert das alles" ...
"Ikkimel ist keine Kunstfigur. Sie ist kein ausgedachter Charakter, der nichts mit der realen Welt zu tun hat", sagt die Rapperin Ikkimel in der Titelgeschichte "30 bis 30" der neuen Ausgabe des Magazins ZEIT CAMPUS. Sexualität, Aggression, Provokation: all das sei Teil ihrer Ku


Weitere Mitteilungen von DIE ZEIT


Frankfurter Rundschau: Junckers Plan ...
So gesehen hat Juncker der Gemeinschaft einen großen Dienst erwiesen. Die Umstände sind günstig für eine Stärkung der Eurozone und der Union. Gleich nach dem Urnengang in Deutschland muss der EU-weite Prozess starten, es gibt ein Zeitfenster bis zur Europawahl im Frühjahr 2019. Doch soll

Verheugen: Aufregung um Juncker-Forderung in Rede zur Lage der EUübertrieben ...
Der frühere Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, sieht die Forderung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, den Euro in allen EU-Mitgliedsländern möglichst schnell einzuführen, gelassen. Er könne die Aufregung nicht verstehen, sagte Verheugen am Mittwoch im rbb

Straubinger Tagblatt: NRW - Laschet steht im Wort ...
Leider stehen Union und Liberale auch in einem anderen Bereich für Kontinuität. Beim Geldausgeben nämlich. Obwohl er im Wahlkampf stets die rot-grüne Haushaltspolitik als unverantwortlich gegeißelt hat, gönnt sich Laschet in diesem Jahr auch 1,5 Milliarden Euro Neuverschuldung. Politiker si

Straubinger Tagblatt: Juncker - nichts begriffen ...
Die Ausweitung des Euro-Raums auf die gesamte EU und der Beitritt aller Mitgliedsländer in den Schengen-Raum. Diese beiden Forderungen zeigen: "Mr. Europa" hat nicht begriffen, was die Briten dazu bewogen hat, für den Brexit zu stimmen, und er bekommt nicht mit, woran viele Europäer


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z