WAZ: Fortum-Chef Pekka Lundmark schließt betriebsbedingte Kündigungen bei Energiekonzern Uniper aus
ID: 1533982
Fortum, Pekka Lundmark, der den Düsseldorfer Energiekonzern Uniper
übernehmen will, schließt betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der
Übernahme aus. Es werde "bei Uniper keine betriebsbedingten
Kündigungen oder eine Verlegung der Zentrale aus Düsseldorf" geben,
sagte Lundmark der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Mittwochausgabe).
"Wenn der Einstieg am Ende gelingt, dann hat dies keine
Konsequenzen für die Mitarbeiter von Uniper", sagte Lundmark. "Sobald
wir eine Vereinbarung mit Eon haben, können wir uns mit dem
Uniper-Management und den Arbeitnehmervertretern zusammensetzen und
unsere Verpflichtungen so formalisieren, dass sie ihnen die nötige
Sicherheit geben. Um es noch einmal klar zu sagen: Wir wollen nicht
gegen, sondern mit Uniper arbeiten." Dazu gehöre auch, dass Fortum
"mit dem bestehenden Management weiterarbeiten" wolle und auf ein
konstruktives Miteinander hoffe, sagte der Fortum-Chef der WAZ.
Die entsprechende Passage des autorisierten Lundmark-Interviews:
Auch mit 47 Prozent wäre Ihnen eine Mehrheit bei Entscheidungen in
der Hauptversammlung sicher. Wollen Sie, wenn Sie das Sagen bei
Uniper haben, das Management austauschen? Warum sollten wir das tun?
Herr Schäfer und sein Team machen einen großartigen Job. Das zeigt
allein schon die Entwicklung des Aktienkurses. Wir möchten mit dem
bestehenden Management weiterarbeiten und hoffen auf ein
konstruktives Miteinander. Bei den Beschäftigten von Uniper gibt es
angesichts des Einstiegs von Fortum Sorgen. Können Sie die Gemüter
beruhigen? Wenn der Einstieg am Ende gelingt, dann hat dies keine
Konsequenzen für die Mitarbeiter von Uniper. Wir respektieren alle
Vereinbarungen, die das Management mit Arbeitnehmervertretern
getroffen hat. In der geplanten Vereinbarung mit Eon ist überdies
festgehalten, dass es bei Uniper keine betriebsbedingten Kündigungen
oder eine Verlegung der Zentrale aus Düsseldorf aufgrund der
Transaktion geben würde. Sobald wir eine Vereinbarung mit Eon haben,
können wir uns mit dem Uniper-Management und den
Arbeitnehmervertretern zusammensetzen und unsere Verpflichtungen so
formalisieren, dass sie ihnen die nötige Sicherheit geben. Um es noch
einmal klar zu sagen: wir wollen nicht gegen, sondern mit Uniper
arbeiten.
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Datum: 26.09.2017 - 12:26 Uhr
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