Rheinische Post: Bilder, die Spanien
nicht verdient hat
Kommentar Von Godehard Uhlemann
ID: 1535967
ausgeht. Sein Verlauf war beschämend. Er war für ein zivilisiertes
Land eine Katastrophe. Die Bilder von ungebremster Gewalt gegen
Menschen, die ihren politischen Willen kundtun wollten, gehen um die
Welt. Sieht so Demokratie in einem wichtigen Land der Europäischen
Union aus? Nein, das darf nicht sein. Spanien muss sich grundsätzlich
mit dem Anlass des Referendums auseinandersetzen. Es muss alles tun,
um zu demokratischen Gepflogenheiten zurückzukehren, sonst sind das
Land und die Monarchie beschädigt. Ministerpräsident Mariano Rajoy
sollte die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Er hat die
unverhältnismäßigen Polizeieinsätze zu verantworten. Spaniens
konservativer Regierungschef hat politisch und juristisch zwar recht,
wenn er das Referendum als gegen die Verfassung gerichtet sieht und
es daher nicht anerkennt. Die Einheit Spaniens ist dort
festgeschrieben. Aber das ist kein Freibrief für Schlagstöcke und
Prügeleien. Der Ministerpräsident hätte im Vorfeld der Volksbefragung
auf Trennungs-Gelüste in Katalonien eingehen müssen - vor allem, weil
der Konflikt seit Jahren glimmt. Das Problem ist nur mit
Kompromissbereitschaft aller zu lösen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2017 - 20:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1535967
Anzahl Zeichen: 1541
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Bilder, die Spanien
nicht verdient hat
Kommentar Von Godehard Uhlemann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
BERLINER MORGENPOST: Willkommen in der Normalität / Kommentar von Andreas Abel zur Ehe für alle ...
Die "eingetragene Lebenspartnerschaft" konnte nur ein Zwischenschritt sein, sie blieb eine Verbindung zweiter Klasse. Auch wenn Politiker, die die Ehe für alle ablehnen, beteuern, das habe nichts mit Diskriminierung zu tun, bleibt genau dieser Makel. Nicht nur für die Betroffenen und
NRZ: Zwei mit dem Kopf durch die Wand - von MANFRED LACHNIET ...
Von verantwortungsvollen Politikern sollte man erwarten, dass sie dem Gegenüber zuhören, dass sie nicht rechthaberisch sind und dem anderen die Würde belassen. Nichts davon haben der spanische Regierungschef Rajoy und der katalanische Landesvater Puigdemont beherzigt. Beide tragen Schuld dara
Neue Westfälische (Bielefeld): Erneuerung der SPD Schlagworte alleine reichen nicht Lothar Schmalen, Düsseldorf ...
Es ist eine schwere Herausforderung, vor der die SPD in Land und Bund steht. Um die am Boden liegende Partei nach ihren K.o.-Schlägen bei der Landtags- und bei der Bundestagswahl wieder aufzurichten, bedarf es mehr als die üblichen Schlagworte von der "schonungslosen Analyse" und der
Lausitzer Rundschau: Quadratur des Kreises Pflicht zur freiwilligen Feuerwehr ...
Man stelle sich vor, es brennt, und die Feuerwehr kommt nicht. Als Städter ist das Szenario eher unwahrscheinlich. Aber auf dem Lande, in den fernen Regionen - nicht nur in Brandenburg -, wo immer weniger Menschen leben, da gibt es auch immer weniger Feuerwehrleute. Und viele von denen, die das




