Rheinische Post: Kommentar: Konflikt im Bundestag
ID: 1536944
Bundestages dürfte es krachen. Die sechs Fraktionen haben sich zwar
darauf verständigt, dass jede von ihnen einen
Bundestags-Vizepräsidenten stellen darf, aber Albrecht Glaser von der
AfD soll es aus Sicht der Anderen nicht sein. Sie erinnern daran,
dass 2005 auch Linken-Chef Lothar Bisky vier Mal durchfiel, bis er
Platz für Petra Pau machte. Doch die Verhältnisse sind dieses Mal
anders. Glaser ist nicht Parteichef. Seine Einstellung gegenüber dem
Islam, dem er den Charakter einer Religionsgemeinschaft abspricht,
ist für die große Mehrheit des Parlamentes gleichwohl inakzeptabel.
Doch die AfD wird an ihm festhalten. Schon, weil sie sich von den
anderen Parteien ihr Personal nicht vorschreiben lassen will. Aber
auch, weil sie Glaser schon für geeignet hielt, Bundespräsident zu
werden. Da muss sie hinter ihm als Vize-Parlamentspräsident erst
Recht stehen. Der Weg führt also dahin, die AfD gleich zum Start in
die Opferrolle zu schicken. Glaser könnte das mit einer
relativierenden Vorstellung bei den Anderen verhindern. Wenn er es
denn will.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.10.2017 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1536944
Anzahl Zeichen: 1459
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 343 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Konflikt im Bundestag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Die lange To-do-Liste der Schulministerin ...
Die neue Schulministerin in Nordrhein-Westfalen hat eine große Aufgabe übernommen. Mit keinem Ressort waren die Bürger zu Zeiten von Rot-Grün so unzufrieden wie mit der Schul- und Bildungspolitik. Am Ende forderten sie mehrheitlich das Ende des Turbo-Abiturs und die Rückkehr zur neunjährige
Stuttgarter Zeitung: zu Steinmeiers Rede und der Obergrenzen-Debatte ...
Steinmeier trifft den Nagel auf den Kopf: Wir müssen uns ehrlich machen in der Flüchtlingspolitik. Natürlich gibt es eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen. Sie ist durch die Aufnahmekapazitäten, die Integrationsperspektiven und die Akzeptanz von Migranten in der Bevölkerung de
Lausitzer Rundschau: Worüber es nicht zu lamentieren lohnt Arbeitskräftemangel in Tourismus ...
Wenn ein Hotelier im Spreewald davon spricht, dass er nach 70 Einstellungsgesprächen gerade mal einen Arbeitsvertrag im Servicebereich abschließen kann, dann spricht das Bände. Immerhin: Es gibt noch Bewerbungen. Doch die Berufe im Hotel- und Gaststättenbereich sind kein Zuckerschlecken. Auch
Lausitzer Rundschau: Wo ist die Gelassenheit der Abgeordneten? Streit im Bundestag ...
Wenigstens dort, wo sie Handlungsfreiheit haben, im Bundestag, sollten die anderen Parteien sich in dieser Situation zusammenreißen und schnell für Stabilität sorgen. Also Ruhe hineinbringen. Und sich umso mehr auf die Grundsatzdebatte mit den Rechtspopulisten um Europa, Menschlichkeit und De




