Geballte Kompetenz

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VACUUMSCHMELZE treibt Rascherstarrung mit neuem Kompetenzzentrum voran

Hanau, 05. Oktober 2017. Die VACUUMSCHMELZE (VAC), einer der Pioniere und führenden Hersteller auf dem Gebiet der Rascherstarrung, gründet ein neues Kompetenzzentrum zur Gießtechnologie („Centre“ oder „CoE“, Centre of Excellence). Ziel dieser Einrichtung ist die Optimierung sowie die Weiterentwicklung von Legierungen und Prozesstechnologien, um die Einführung neuer und leistungsfähigerer Produkte in Wachstumsmärkten zu beschleunigen. Mit diesem neuen Kompetenzzentrum positioniert sich VAC für technologiegetriebenes Wachstum in den Bereichen Elektromobilität, erneuerbare Energien, drahtlose Ladetechnik und Emissionsminderung.



Physiker, Materialwissenschaftler, Maschinenbauer und Automatisierungsexperten bilden das TeamPhysiker, Materialwissenschaftler, Maschinenbauer und Automatisierungsexperten bilden das Team

(firmenpresse) - VAC ist eines der weltweit führenden Unternehmen, das die Rascherstattungstechnologie für anspruchsvolle Anwendungen beherrscht. Diese Technologie ermöglicht die Herstellung von amorphen Metallbändern in einer Foliendicke zwischen 0,2 bis 0,05 mm. Die flüssige Metallschmelze wird bei diesem Prozess auf eine schnell rotierende Kühlwalze gedrückt, auf der sie erstarrt. Damit erreicht man sehr hohe Abkühlgeschwindigkeiten von ca. 1 Million Grad pro Sekunde. Auf diese Weise entstehen dünne amorphe Bänder in Breiten zwischen 0,5 und 125 mm.

Über diese einzigartige Wärmebehandlung können die amorphen Materialien in einen nanokristallinen Zustand überführt werden. Amorphe und nanokristalline Legierungen spielen eine zentrale Rolle in einer Reihe anspruchsvoller, hochleistungsfähiger Produkte wie Magnetkerne, induktive Bauelemente, Stromwandler, EMV-Drosseln, Fehlerstromschutzschalter, Abschirmfolien sowie Lötfolien, die gegen hohe Temperaturen beständig sind und in Abgasrückführungssystemen eingesetzt werden.

Durch die Einführung neuer Prozesstechnologien sowie einer optimierten Sensorik zur verbesserten Prozesskontrolle sollen neue Produkte schneller in neue Märkte eingeführt werden können. So ist geplant, die derzeitige maximale Folienbreite auf über 200 mm zu verdoppeln. Gleichzeitig soll die Herstellung deutlich dünnerer Folien realisiert werden und schließlich soll die Verbesserung der Gießtechnologie auch die Herstellung neuartiger Legierungen mit hoher Sättigungsinduktion bis 1,8 T ermöglichen. Damit erschließen sich neue Märkte in den Bereichen drahtlose Daten- und Energieübertragungssysteme oder EMV-Drosseln zur Reduzierung von Gleichtaktstörungen in Elektromotoren sowie bei Photovoltaik- oder Windgleichrichtern.

"Die Fortschritte der VAC auf dem Gebiet der Rascherstarrung haben zur Entwicklung neuer Lösungen in unseren strategischen Wachstumsmärkten geführt. Darüber hinaus untermauert diese Technologie einen Großteil unserer Kompetenzen in der Kern- und Bauelemententwicklung, da wir Rohstoffe in eine technologisch fortschrittliche Lösung umwandeln, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden. Wir bieten unseren Kunden einen großen Vorteil, da wir nicht durch die Verfügbarkeit von Standardkernmaterialien auf dem Markt beschränkt sind. Daher sind wir in Bezug auf innovative Lösungen bei der Rascherstarrung gut aufgestellt und freuen uns sehr, unsere Technologie durch unser neues CoE zu erweitern", sagt Scott Pelhank, Vice President Global Sales bei der VAC.



„Unser Team aus Physikern, Materialwissenschaftlern, Maschinenbauern und Automatisierungsexperten hat anhand umfangreicher Analysen der aktuellen Gießtechnologie die wichtigsten Themenfelder identifiziert und geeignete Arbeitspakete erstellt. Zudem streben wir Kooperationen mit industriellen und universitären Partnern an, um gemeinsam die nächste Generation Gießanlagen für die Anforderungen unserer Kunden zu entwickeln“, sagt Thomas Hartmann, Leiter des Kompetenzzentrums Rascherstarrung bei der VAC.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG
Die VACUUMSCHMELZE (VAC) mit 4300 Mitarbeitern weltweit, davon 1.450 Mitarbeiter in Hanau, entwickelt, produziert und vermarktet Spezialwerkstoffe, insbesondere mit magnetischen, aber auch anderen physikalischen Eigenschaften sowie daraus veredelte Produkte. 1914 legte der erste Vakuumschmelzofen den Grundstein zur heutigen VACUUSCHMELZE. Das Erschmelzen von Legierungen unter Vakuum erfolgt schon seit 1923 industriell.
In über 50 Ländern erzielt die VAC-Gruppe heute einen Jahresumsatz von ca. 380 Millionen Euro und zählt mit rund 800 Patenten zu den weltweit innovativsten Unternehmen bei der Entwicklung von hochwertigen industriellen Werkstoffen.
Das Produktangebot der VAC umfasst ein breites Spektrum magnetisch und physikalisch hochwertiger Halbzeuge und Teile, induktive Bauelemente für die Elektronik, Magnete und Magnetsysteme, die in den unterschiedlichsten Bereichen und Industriezweigen zum Einsatz kommen – von der Uhrenindustrie über Medizintechnik, regenerative Energien, Schiffsbau und Installationstechnik bis hin zur Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die maßgeschneiderten Lösungen der VAC werden in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und spiegeln die hohe Werkstoff- und Anwendungskompetenz verbunden mit neuester Fertigungstechnologie wider.
Weitere Informationen finden Sie unter www.vacuumschmelze.com



PresseKontakt / Agentur:

Konzept PR
Simon Federle
Leonhardsberg 3
86150 Augsburg
Tel. +49 (0)821 / 34300-19



drucken  als PDF  (Ein)Geladen Volle Zerspanung voraus – Neue Fräser und VHM-Reibwerkzeuge von ATORN
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Datum: 05.10.2017 - 12:58 Uhr
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