Rheinische Post: KOMMENTAR Kampf um Katalonien

Rheinische Post: KOMMENTAR Kampf um Katalonien

ID: 1538018
(ots) - Von Martin Kessler

Es gibt noch Zeichen der Hoffnung. Während sich die konservativen
Hardliner in Madrid und störrische Unabhängigkeitskämpfer in
Barcelona unversöhnt gegenüberstehen, plädiert eine große
Volksbewegung in Spanien für ein besseres Miteinander in diesem
großen Land. Man muss in die Geschichte gehen, um die Verbitterung
der Katalanen zu verstehen. Der Diktator Franco verbot Sprache,
Kultur und jede Eigenständigkeit. Der demokratischen Zentralregierung
schienen die Katalanen oft arrogant, besserwisserisch und störrisch.
Ein richtiger Ausgleich fand trotz des Autonomiestatuts nie statt.
Jetzt brechen die Gräben - auch nach der schweren Finanzkrise -
richtig auf. Trotzdem dürfen nicht die Hardliner siegen. Katalonien
braucht mehr Autonomie, am besten in einem Spanien der
unterschiedlichen Nationalitäten. Das schließt auch die eigene
Finanzgewalt ein. Nicht zuletzt darum geht es der katalanischen
Regierung. Die muss wissen, dass nicht alle in der Region die
Abspaltung wünschen. Voreilige Schritte sind fehl am Platz. Noch ist
Zeit für einen Sieg der Vernunft.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu CDU und CSU Stuttgarter Zeitung: Union/Zuwanderung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.10.2017 - 22:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1538018
Anzahl Zeichen: 1425

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 351 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: KOMMENTAR Kampf um Katalonien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu CDU und CSU ...
CDU und CSU führen Koalitionsverhandlungen mit sich selbst und die Kanzlerin muss sich beim Deutschlandtag der Jungen Union fragen lassen, wann sie den Weg für einen Neuanfang freimacht. Auch wenn Letzteres eine Einzelstimme gewesen sein mag: Die Lage ist ernst - für die Vorsitzenden

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Spanien ...
Bei allem Verständnis für katalanischen Stolz: Es gibt völkerrechtlich keine Rechtfertigung dafür, sich von Spanien zu lösen. Das Selbstbestimmungsrecht wird zwar gerne zitiert, führt aber nicht zu einem Abspaltungsrecht. Das könnte gegeben sein, wenn Spanien der Separation zustimmt

Westfalenpost: Zum Streit in der Union: Die Bürde des Übergangs ...
Es gibt einen Satz vom Tag nach der Bundestagswahl, der Angela Merkel noch eine Weile verfolgen wird: "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten", sagte sie nach dem dramatischen Stimmenverlust der Union von 41,5 auf knapp 33 Prozent. Zwei Wochen sind seitdem vergangen. Merkel hat

Westfalenpost: Ferien-Unterricht für Flüchtlinge: Ein gutes Projekt ...
Gut, dass es Lehrer gibt, die Flüchtlingskindern freiwillig in den Ferien Deutsch beibringen wollen. Gut, dass Jungen und Mädchen die Schulbank drücken möchten, obwohl sie zur selben Zeit auch auf dem Spielplatz toben könnten. Gut, dass die Politik ein solches Projekt auf den Weg bringt und


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z