Allg. Zeitung Mainz: Zeitgewinn - Kommentar von Friedrich Roeingh zu Trump und Iran
ID: 1540484
Beobachter wird, wenn auch immer mehr westliche Politiker das
Luntelegen als Machtinstrument einsetzen. Verhaltene Erleichterung,
nachdem der katalanische Regierungschef Puigdemont in dieser Woche
zwar auf dem Recht auf Unabhängigkeit bestand, die Unabhängigkeit
aber noch nicht ausrief. Verhaltene Erleichterung, nachdem
US-Präsident Donald Trump dem Atomabkommen mit dem Iran zwar seine
Bestätigung verweigerte, es aber noch nicht aufgekündigt hat. Als
Nächstes ist der Kongress am Zug und immerhin kann sich die
europäische Außenpolitik nun auf Repräsentantenhaus und Senat
konzentrieren, statt auf einen Präsidenten, der ohnehin nicht mit
sich reden lässt. Drei Argumente sind entscheidend. Erstens: Einen
Vertrag, der von der Gegenseite nicht gebrochen wird, kann man nicht
aufkündigen. Zweitens: Ein Ausstieg aus dem Vertrag würde nicht die
Reformkräfte in Teheran stärken, sondern die Revolutionsgarden. Bei
einer Wiederaufnahme des Atomprogramms könnte auch Irans Gegenspieler
Saudi-Arabien nach der Bombe greifen. Am Ende dieser Entwicklung
stünde eine Nuklearisierung des Mittleren und Nahen Ostens, die
zwingend verhindert werden muss. Drittens: Wenn der Vertrag platzt,
ist jeder Versuch zum Scheitern verurteilt, Nordkorea irgendwann doch
noch durch Verhandlungen einzufangen. Auch vor diesem Hintergrund tun
die Europäer gut daran, sich in der Causa Trump/Iran so eng wie
möglich mit China abzustimmen. Verkehrte Welt.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Peter Schneider
Newsmanager
Telefon: 06131/485980
desk-zentral@vrm.de
Original-Content von: Allgemeine Zeitung Mainz, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.10.2017 - 19:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1540484
Anzahl Zeichen: 1898
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 334 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Zeitgewinn - Kommentar von Friedrich Roeingh zu Trump und Iran"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
neues deutschland: Kommentar: Washington auf Crash-Kurs ...
Die USA haben die Tür zur UNES-CO krachend hinter sich zugeschlagen. Es ist ein alarmierendes Zeichen, wenn sich die einzig verbliebene Supermacht auch von eindringlichen Appellen - sieht man einmal von Israel ab - aller relevanten Verbündeten nicht umstimmen lässt. Die Weltbildungs- und Kult
neues deutschland: WienerÖkonom Schulmeister: "Europa steckt in einer Strangulierungskrise" ...
"Wenn eine Krise schon Jahrzehnte andauert, dann nehmen schleichend, aber unaufhaltsam Gefühle zu: Da stimmt etwas nicht, da läuft etwas aus dem Ruder." Der Wiener Ökonom Stephan Schulmeister beschreibt im Interview mit der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung "
EU-Terminvorschau vom 16. bis 20. Oktober 2017 ...
Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschla
Themen in "Report Mainz", Dienstag, 17. Oktober 2017, 21:45 Uhr im Ersten / Moderation: Fritz Frey (FOTO) ...
"Report Mainz" bringt am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 21:45 Uhr im Ersten voraussichtlich folgende Beiträge: - Digitalisierung von Behörden: Warum Deutschland immer noch Entwicklungsland ist - Wohlfahrtsverbände ohne Kontrolle: Warum die Landesrechnungshöfe Ausgaben nicht




