NOZ: NOZ: Handwerkspräsident warnt Jamaika-Unterhändler vor neuer Belastung der Sozialkassen
ID: 1542168
vor neuer Belastung der Sozialkassen
Wollseifer: "Wir sind entschieden gegen Ausweitung der
Mütterrente" - Abbau der kalten Progression gefordert
Osnabrück. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat vor den
Jamaika-Sondierungen von Union, FDP und Grünen vor neuen Belastungen
für die Sozialkassen gewarnt. Das Handwerk sei "ganz entschieden"
gegen die CSU-Forderung nach weiteren Nachbesserungen bei der
Mütterrente, sagte Wollseifer im Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Donnerstag). Als weitere Forderungen des Handwerks an die
möglichen Koalitionspartner nannte Wollseifer den Wegfall des
Solidaritätszuschlags und den Abbau der kalten Progression. "Es kann
nicht sein, dass wir unsere Mitarbeiter gut bezahlen und diese von
Lohnerhöhungen fast nichts spüren. Aus den vollen Steuer- und
Sozialkassen muss mehr in die Portemonnaies unserer Beschäftigten
fließen", forderte Wollseifer. Bei den Sozialabgaben dürfe
keinesfalls die 40-Prozent-Marke überschritten werden. "Wenn es gut
läuft, kann ein Jamaika-Bündnis wichtige Impulse setzen und für
Deutschland einen Modernisierungsschub bringen", erklärte der
Handwerkspräsident, der eine Million Betriebe vertritt. Die
Regierungsbildung dürfe aber "keine Hängepartie" werden.
Vor den Vollversammlungen des Deutschen Handwerks in Berlin äußert
sich Wollseifer außerdem sehr positiv über die Situation der
Betriebe. "Ja, es boomt, und das schon seit längerer Zeit." Für 2017
erwarte das Handwerk "auf jeden Fall ein Umsatzplus", voraussichtlich
um die drei Prozent. "Damit sind wir sehr zufrieden, auch wenn uns
Fachkräfte bitter fehlen und weiter fast 19.000 Lehrstellen unbesetzt
sind", erklärte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen
Handwerks (ZDH).
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.10.2017 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1542168
Anzahl Zeichen: 2243
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 383 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: NOZ: Handwerkspräsident warnt Jamaika-Unterhändler vor neuer Belastung der Sozialkassen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
NOZ: NOZ: JU-Chef Ziemiak mahnt bei Jamaika-Unterhändlern Schuldenabbau an ...
JU-Chef Ziemiak mahnt bei Jamaika-Unterhändlern Schuldenabbau an "Eine Koalition der Zukunft braucht eine generationengerechte Finanzpolitik" Osnabrück. Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, hat vor den Jamaika-Sondierungen eine Politik des Schuldenabbaus gefo
NOZ: NOZ: EU-Ausschuss warnt vor Schädigung ländlicher Regionen durch den Wolf ...
EU-Ausschuss warnt vor Schädigung ländlicher Regionen durch den Wolf Europaabgeordneter Gieseke fordert regionalen Spielraum für Regulierung Osnabrück. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments fordert mehr Schutz für Menschen vor Wölfen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitu
NOZ: NOZ: EU-Parlament mahnt China zu ernsthafter Marktöffnung ...
EU-Parlament mahnt China zu ernsthafter Marktöffnung Handelsausschuss-Vorsitzender Lange: "Angedachte Investitionsüberwachung macht Peking nervös" Osnabrück. Anlässlich des KP-Kongresses in Peking hat der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange (
Berliner Zeitung: Kommentar zum Tillich-Rücktritt. Von Daniela Vates ...
Ganz zum Schluss hat sich Stanislaw Tillich dann doch einmal einen Paukenschlag geleistet. Der stets bis zur Zaghaftigkeit leise sächsische Ministerpräsident verkündete seinen Rücktritt in einer Weise, die nicht zu überhören war. Mitten in die ersten Sondierungsgespräche zur Jamaika-Koali




