Frankfurter Rundschau: Nur eine Atempause
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bis zu den Wahlen in Katalonien im Dezember nutzen, um den jetzigen
Etappenerfolg in einen Sieg umzuwandeln. Das wird die Regierung Rajoy
nur erreichen, wenn sie sich um die Anhänger der Unabhängigkeit
bemüht und so gegen die gesellschaftliche Spaltung Kataloniens
arbeitet. Es ist allerdings zu befürchten, dass Rajoy weiter hart
bleibt und sich nicht damit zufrieden gibt, die Regionalregierung
abgesetzt und Katalonien unter die Fuchtel Madrids gestellt zu haben.
Sollte Rajoy darauf aus sein, den politischen Gegner vollends in die
Knie zu zwingen, dann könnte der Frust der Separatisten in Wut
umschlagen. Danach sieht es derzeit zwar nicht aus. Doch der
ehemalige Regionalpräsident Carles Puigdemont und seine Mitstreiter
haben in dem Konflikt lediglich eingelenkt. Dies ist der Moment
seiner Kontrahenten, nicht weiter auf einen Gegner einzuschlagen, der
bereits am Boden liegt.
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Datum: 31.10.2017 - 16:52 Uhr
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