Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Terrorgefahr auf Weihnachtsmärkten
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Wasserbehälter, Polizeiautos, Lastwagen - auf dem Weg zum
Glühweinstand werden Weihnachtsmarktbesucher in diesem Jahr
mancherorts an ungewohnten Hindernissen vorbeikommen. Der Sicherheit
wegen. Nach dem verheerenden Anschlag im vergangenen Jahr am
Breitscheidplatz in Berlin mit zwölf Toten treffen die Städte
Vorsorge, dass die Bürger unbehelligt den Weihnachtsmarktbesuch
genießen können. Dass die selbstverordnete Verbarrikadierung der
Stimmung nicht gerade zuträglich ist, dürfte klar sein, sollte aber
pragmatisch, nüchtern hingenommen werden. So sieht es auch eine
überwältigende Mehrheit der Deutschen: Sie will laut Umfrage
weiterhin die Weihnachtsmärkte besuchen. Gut so. Denn wer sich von
der Terrorgefahr verrückt machen lässt, spielt den Terroristen in die
Karten. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es sowieso nie geben.
Kein Poller wird etwa einen Rucksackbomber aufhalten können. Auch
wenn es schwer fällt: Gelassenheit tut not. Den Weihnachtsmarktbesuch
2017 sollte man sich nicht vermiesen lassen.
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Andreas Kolesch
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Datum: 05.11.2017 - 21:00 Uhr
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Bielefeld
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Politik & Gesellschaft
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