Neue Westfälische (Bielefeld): Digitalstrategie für Westfalen
Es fehlt an Lautstärke
Lothar Schmalen
ID: 1550214
Mitglieder der westfälischen Regionalräte aus Detmold, Münster und
Arnsberg getroffen. Die Treffen sollen vor allem dazu dienen,
gemeinsame westfälische Interessen zu formulieren und, wenn möglich,
anschließend auch zu vertreten. Die Bedeutung der Treffen, die man
getrost als "Westfalen-Gipfel" bezeichnen darf, lässt sich auch daran
ermessen, dass auch diesmal wieder nicht nur Regionalpolitiker,
sondern auch viele westfälische Landtagsabgeordnete, die Spitze des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe und auch viele
Interessenvertreter aus den drei Regionen Münsterland,
Ostwestfalen-Lippe und Sauerland gekommen waren. Das Thema, mit dem
sich die Westfalen in Bad Sassendorf befassten, hat - das wurde auf
der vierstündigen Tagung deutlich - eminente Bedeutung. Für fast alle
Probleme, mit denen der ländliche Raum zu kämpfen hat, bietet die
Digitalisierung Lösungsansätze. Ob digital organisiertes Car-Sharing,
ob Telemedizin, ob Online-Angebote regionaler Einzelhändler, ob
digitale Kommunalverwaltung oder örtliche Gottesdienste als
Übertragung im Netz - die Digitalisierung bietet vielleicht die
letzte Chance, die ansonsten immer weiter abgehängten ländlichen
Gegenden zu retten. Und diese Rettung lohnt sich, denn als Lebensraum
ist das Land nach wie vor attraktiv. Wenn allerdings die löblichen
Treffen der westfälischen Regionalpolitiker mehr sein sollen als eine
Weiterbildungsveranstaltung, müssen die Akteure mehr politischen
Ehrgeiz an den Tag legen. Dann reicht es nicht, sich gegenseitig zu
vergewissern, wie wichtig Digitalisierung ist. Am Ende müssen auch
politische Forderungen formuliert und mit einer gewissen Lautstärke
nach außen getragen werden, in Richtung Landesregierung oder Landtag.
Da ist beispielsweise das Ruhrgebiet anders. Kaum hat die neue
Landesregierung eine große Ruhrgebietskonferenz angekündigt, da ist
in der Öffentlichkeit des Ruhrgebiets bereits von neuen Milliarden
die Rede, die in den Ballungsraum an Rhein und Ruhr fließen müssten.
Als wenn nicht schon genügend Milliarden ins Ruhrgebiet geflossen
wären. Wo bitte ist dagegen der Forderungskatalog der drei
Regionalräte, der in Düsseldorf nicht mehr überhört werden kann?
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Datum: 10.11.2017 - 21:00 Uhr
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