Westfalenpost: Ein Lob der gesetzlichen Rente - Zu Rentenniveau und -beiträgen
ID: 1551401
einigen Jahren schlecht beleumundet. Zu Unrecht. Natürlich gibt es
Probleme, und zwar nicht nur kleine. Mehr Menschen als früher droht
Altersarmut, trotz Arbeit, denn für viel zu viele Kleinverdiener und
für Beschäftigte mit Lücken in ihrer Erwerbsbiografie reicht die
Rente allein nicht aus für ein passables Leben im Alter. Auch müssen
wir uns auf Sicht Gedanken machen über die Generationengerechtigkeit:
Können wir den Jungen immer höhere Beiträge zumuten oder den Alten
kleinere Renten? Müssen wir noch länger als bis 67 arbeiten? Oder
kann man nicht einfach den Staatszuschuss erhöhen? Und dennoch: Die
Rente ist besser als ihr Ruf. Für viele Menschen ist die staatliche
Altersvorsorge sogar ein gutes Geschäft, ganz sicher in
Niedrigzinszeiten wie diesen. Rentenberater und die Stiftung
Warentest raten aktuell über 50-Jährigen zu freiwilligen
Zusatzeinzahlungen in die Rentenkasse. Lange wurde Norbert Blüms "Die
Rente ist sicher" verlacht, aber Finanzmarktturbulenzen und die
Minirenditen privater Anlagen strafen die Lacher Lügen. Reich wird
niemand, der sich auf die gesetzliche Rente verlässt, aber
(Total-)Verluste muss kein Rentner fürchten. Richtig ist: Die Rente
profitiert derzeit ungemein von der brummenden Konjunktur und der
andauernden Erholung auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb bleibt das
Rentenniveau wohl auch in den nächsten fünf Jahren stabil, erst
danach wird es langsam sinken. Rentenpolitik sollte in Jahrzehnten,
nicht nur in Jahren (oder Legislaturperioden) denken, deshalb muss
sie die Zeit nach 2030, 2040 in den Blick nehmen. Aber so schlecht
ist die Ausgangsposition nicht, und viele Probleme sind lösbar.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.11.2017 - 22:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1551401
Anzahl Zeichen: 2066
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 618 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Ein Lob der gesetzlichen Rente - Zu Rentenniveau und -beiträgen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Badische Zeitung: Volle Rentenkasse / Nur eine Atempause Kommentar von Jörg Buteweg ...
Die Schönwetterperiode für die Rentenkasse endet aber in den frühen 2020er-Jahren. Dann steigt die Zahl der Rentner schneller als die Zahl der Beschäftigten. Womöglich schrumpft deren Zahl sogar, weil zu wenig junge Arbeitskräfte nachkommen. Die nächste Bundesregierung sollte die derzeitig
Allg. Zeitung Mainz: Dramatisch / Kommentar von Friedrich Roeingh zur Wohnungsnot ...
Mit Zahlen macht man Politik - und mit Flüchtlingen sowieso. Wenn die Wohnungslosenhilfe darauf verweist, dass der Flüchtlingsstrom die Zahl der Menschen in Deutschland vergrößert, die keine Wohnung finden, dann ist das schlüssig und legitim. Zu den 422 000 Wohnungslosen einfach 436 000 aner
WAZ: G8 komplett abschaffen! - Kommentar von Matthias Korfmann zum Abitur ...
Gut, dass NRW endlich die Notbremse zieht und sich zumindest im Grundsatz vom ungeliebten "Turbo-Abitur" verabschiedet. Mit den Eckpunkten für ein "G9-Gesetz" gibt die Landesregierung den vielen Eltern und Schülern, die von G8 frustriert sind, ein lange ersehntes Signal: Wi
WAZ:Überfälliger Schritt - Kommentar von Michael Kohlstadt zum Regionalplan Ruhr ...
Mit dem Regionalplan Ruhr gibt es erstmals seit 1966 wieder ein verbindliches Regelwerk, das Flächenplanung und Raumordnung im Revier als eine zentrale Aufgabe ansieht, die am besten in der Region selbst erledigt werden sollte. Zwar liegt die Planungshoheit fürs Revier offiziell bereits seit 20




