Westfalen-Blatt: Reinhold Messner: "Die FPÖ will Unfrieden nach Südtirol bringen"
ID: 1551724
Messner sorgt sich um den Einfluss der rechtspopulistischen
österreichischen Partei FPÖ in seiner Heimat. "Ich habe Sorge, dass
die FPÖ, die aus meiner Sicht weiter rechts steht als die AfD in
Deutschland, Unfrieden nach Südtirol bringen will. Da gibt es Stimmen
bei der FPÖ, die sagen, alle Südtiroler sollen einen österreichischen
Pass bekommen und Doppelstaatsbürger werden. Dann würde es das Land
wieder zerreißen, weil die italienischen Südtiroler den
österreichischen Pass natürlich nicht bekämen", sagte Messner dem
Bielefelder Westfalen-Blatt (Donnerstagsausgabe). "Wir wollen
niemanden, der von außen Unfrieden zu uns bringt. Wir regeln unseren
Frieden selbst. Wir brauchen keinen Unfrieden, der aus Österreich
kommt", sagte Reinhold Messner der Zeitung weiter. Dass mit der CSU
in Bayern, der SVP in Südtirol, der ÖVP und FPÖ in Österreich
konservative Parteien im Alpenraum regieren, führt Messner darauf
zurück, dass die Alpen eine starke Identität stiften. "Die
Bevölkerung in den Alpen hat unabhängig von den Nationen ähnliche
Probleme und ähnliche Erfahrungen. Die Leute in den Bergen sind immer
skeptisch. Das hängt historisch zum Beispiel auch mit Napoleon
zusammen, der einfach in die Alpen kam und sich Teile der Länder
nahm. Wir waren immer skeptisch gegenüber fremden Mächten und auch
gegenüber der Aufklärung. Wenn ich zynisch wäre, würde ich sagen,
dass die Alpen immer noch nicht aufgeklärt sind", sagte Messner dem
Westfalen-Blatt weiter.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Andreas Schnadwinkel
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585456
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.11.2017 - 12:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1551724
Anzahl Zeichen: 1909
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 272 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Reinhold Messner: "Die FPÖ will Unfrieden nach Südtirol bringen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
neues deutschland: Kommentar: Insolvenzrecht für Venezuela ...
Die gute Nachricht ist: Der Staat Venezuela kann nicht pleitegehen. Die schlechte Nachricht ist: Das liegt an einem fehlenden Insolvenzrecht für Länder. Ein Staat kann zahlungsunfähig werden, weil er nicht mehr in der Lage ist, fristgemäß Zins- und Tilgungszahlungen zu leisten, umstrukturie
Westfalenpost: Wir müssen endlich anfangen / Kommentar von Jürgen Polzin zu Klima- und Umweltschutz ...
Viel Eis ist geschmolzen in den vergangenen zwei Jahrzehnten, in denen unter dem Dach der Vereinten Nationen über Klimaschutz verhandelt wird. 27 Jahre ist es her, seit der erste Bericht des Weltklimarats IPCC darlegte, wie gefährlich die Folgen der Erderwärmung sein können. Wir wissen heute
neues deutschland: Deutschlands Kurs beim UN-Klimagipfel kommentiert: Der Gastgeber schaut zu ...
In Sachen Klimaschutz blickt die Welt derzeit nach Deutschland. Bei der UN-Konferenz in Bonn beginnt Mitte der Woche die heiße Schlussphase, wenn Staatschefs und Minister die Verhandlungen über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens sowie über Finanzhilfen für arme Länder aufnehmen. Wie all
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur Klimapolitik ...
Es ist ein Zufall, dass in dieser Woche sowohl die Weltklimakonferenz in Bonn, als auch die Jamaika-Sondierungen in Berlin in ihre entscheidenden Phasen gehen. Kein Zufall ist hingegen, dass es sowohl am Rhein als auch an der Spree um entscheidende Weichenstellungen in der Klimapolitik geht, inte




