Wie lange noch muss Europa auf Deutschland und Frankreich warten?
ID: 155264
ie lange noch muss Europa auf Deutschland und Frankreich warten?
Schwall-Dueren:
Seit sechs Monaten hoeren wir von den Regierungen in Deutschland und Frankreich, die deutsch-franzoesischen Beziehungen sollten grundlegend erneuert werden, obwohl sie schon so gut seien wie nie zuvor. Leider wird mehr geredet als gehandelt: Deutschland und Frankreich spielen laengst das Spiel der nationalen Interessenvertretung. Wenn eine "Abstimmung" stattfindet, dann um den Stabilitaetspakt mit Steuersenkungen fuer die Klientel der Liberal-Konservativen zu sprengen.
Nicht mal in der Finanz- und Wirtschaftskrise haben Praesident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel es geschafft, den europaeischen Geist der Zusammenarbeit wiederzubeleben.
Stattdessen hoeren wir beliebige Vorstoesse zur Verstaerkung der Eurozone, oder zur Ernennung eines deutsch-franzoesischen Ministers, ohne dass diese Erklaerungen wirklich ernst gemeint sind.
Am 22. Januar feiern wir zum 47. Mal den Abschluss des Elysée-Vertrages. Diese Grundlage der deutsch-franzoesischen Zusammenarbeit in Europa muss wieder zum Antrieb fuer eine starke Kooperation werden. Es wird Zeit, dass Frankreich und Deutschland einen klaren und entschiedenen Schritt Richtung europaeischer Integration machen und die schleichende Renationalisierung der Politik beenden. Wir brauchen ein starkes Europa, und ein starkes Europa braucht einen engen Zusammenschluss zwischen Paris und Berlin.
Mehr als neue deutsch-franzoesische Tage brauchen wir eine verdichtete Koordinierung in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, zum Beispiel in Form eines gemeinsamen Beitrags zur Zukunft der Lissabon Strategie. Galileo und EADS sollten kein Zankapfel fuer beide Regierungen sein, sondern Musterbeispiele fuer eine europaeische Industriepolitik. Am 4. Februar findet der naechste Deutsch-Franzoesische Ministerrat statt. Es bleibt zu hoffen, dass die breit angekuendigte Revolution der deutsch-franzoesischen Zusammenarbeit tatsaechlich einen Aufbruch in die Zukunft mit sich bringt.
Wie lange noch wird Europa auf Deutschland und Frankreich warten muessen?
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.01.2010 - 14:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 155264
Anzahl Zeichen: 2529
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 225 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wie lange noch muss Europa auf Deutschland und Frankreich warten?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Heute wurde der Regierungsflieger von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan aufgrund der Ankündigung der Bombardierung Beiruts aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Landeanflug gestoppt. Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin: "Die unterbrochene Reise der Ministerin ist ein Ergeb
Schnellere Verfahren, starker Rechtsschutz: Verwaltungsgerichte modernisieren ...
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird eine umfassende Modernisierung des Verwaltungsprozessrechts auf den Weg gebracht. Die letzten großen Reformen der Verwaltungsgerichtsordnung liegen mehr als zwanzig Jahre zurück. Seitdem haben sich Arbeitsweise, Digitalisierung und Belastung der Verwaltungs
Baugesetzbuch-Upgrade: Schneller bauen, günstiger wohnen, Schrottimmobilien bekämpfen ...
Deutschland braucht mehr bezahlbaren Wohnraum - und dafür ein Planungs- und Baurecht, das schneller, digitaler und einfacher funktioniert. Mit dem Baugesetzbuch-Upgrade räumt die Bundesregierung jetzt auf mit einem Gestrüpp aus Bürokratie, Papierverfahren und unnötigen Hürden. Das sorgt dafür
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Dietmar Bartsch zum stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE gewählt ...
> Die Fraktion DIE LINKE hat in ihrer heutigen Sitzung auf Vorschlag des Vorstandes und des Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Dietmar Bartsch erhielt 51 Ja-Stimmen von 66 abgegebenen Stimmen (79,6 Prozent). 12 Abgeordnete stimmten mit Nei
Kein Wort zum Thema Pflege von Roesler in der Haushaltsdebatte ...
sslich der Haushaltsdebatte ueber den Einzelplan 15, den Etat des Bundesministeriums fuer Gesundheit erklaert die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Berichterstatterin fuer Pflege Hilde Mattheis: Die Wahrheit ist: Die schwarz-gelbe Regierung wird mit
Gelbe Karte für sinnlose Regelungen ...
London/Berlin, 22. Januar 2010 - Die europaweite Kampagne right2bet, die mit unterschiedlichen Aktionen auf die Ungerechtigkeit bestehender Glücksspielmonopole in einigen EU-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, aufmerksam macht, hat eine Internet-Videokampagne gestartet. Mittels eines skurrilen
Die Sterbegeldversicherung bleibt auch in der Zukunft ein wichtiges Thema ...
In Deutschland sterben im Jahr 2009 bis zu 850.000 Menschen, so das statistische Bundesamt. Und jede dieser Beerdigungen kostet im Schnitt bis zu 5.000 Euro. Dieses Geld haben im Zweifelfall die Angehörigen des Verstorbenen zu tragen. Aber die Angehörigen haben meistens keine Vorsorge getroffen un




