Kölner Stadt-Anzeiger: FDP will Konsum von Cannabis erlauben
Partei-Vize Strack-Zimmermann erwartet besseren Jugendschutz und höhere Einnahmen für die Staatskasse
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von Cannabis ein. "Die Bundesregierung sollte sich endlich der
Realität stellen und eine Legalisierung von Cannabis beschließen",
sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Marie-Agnes
Strack-Zimmermann dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Die
Politikerin verspricht sich davon nicht nur einen besseren
Jugendschutz, sondern auch die Entlastung der Polizei sowie
finanzielle Vorteile. "Wenn Cannabis ähnlich wie Zigaretten besteuert
wird, können jährlich bis zu einer Milliarde Euro zusätzlich
eingenommen werden. Dieses zusätzliche Geld soll für Prävention,
Suchtbehandlung und Beratung eingesetzt werden", sagte
Strack-Zimmermann. Nach Schätzungen der Liberalen konsumieren rund
vier Millionen Menschen in Deutschland Cannabis. Durch das Verbot und
strafrechtliche Konsequenzen würden unzählige Menschen
kriminalisiert. "Das Verbot von Cannabis erleichtert durch den
illegalen Kontakt zu Dealern erst recht den Einstieg zu härteren
Drogen", ergänzte Strack-Zimmermann. Die FDP fordert, Volljährigen
den Besitz und Konsum zu erlauben. "Nur mit einem kontrollierten
Verkauf in lizenzierten Geschäften kann die Qualität kontrolliert und
so die Weitergabe von verunreinigten Substanzen verhindert sowie der
Jugendschutz gewährleistet werden."
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Datum: 18.11.2017 - 01:00 Uhr
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