Ohoven: Abbruch der Sondierung ist Desaster für Deutschland - SPD sollte jetzt über eigenen Schatten springen
ID: 1553400
Mittelstandspräsident Mario Ohoven in einem Interview mit dem
Nachrichtensender n-tv:
"Das Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition
ist ein Desaster für Deutschland. Wir können die Aussagen von Herrn
Lindner verstehen: Besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren.
Die Kompromisse wären zum Teil mit teurem Geld der Bürger erkauft
worden.
Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, nur dann können
sie investieren, Arbeitsplätze schaffen und für Wachstum sorgen. Die
Politik hat dadurch den Vertrauensvorschuss des Mittelstands
verspielt, wir sind enttäuscht von den Verhandlern und der fehlenden
Führung der Kanzlerin. So lässt sich mit einer Minderheitsregierung
zum Beispiel langfristig keine Haushaltssicherheit erzielen.
Ebenso verheerend ist das Signal ins Ausland. Denn Wirtschaft ist
immer auch Psychologie. Mit jedem Tag ohne handlungsfähige Regierung
wachsen die Zweifel bei ausländischen Investoren. Das schadet dem
Ansehen des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seinen
Zukunftsperspektiven.
Dieses Verhandlungsdesaster schwächt aber auch unsere Demokratie.
Dem Wähler muss sich der Eindruck aufdrängen, hier standen wieder
einmal Parteiinteressen vor dem Gemeinwohl. Ich warne deshalb alle,
die auf Neuwahlen spekulieren - von den Kosten von über 90 Millionen
Euro einmal abgesehen, wäre es Wasser auf die Mühlen extremer Kräfte.
Meine Hoffnung ist, dass sich doch noch eine Koalition der
Gutwilligen bildet. Ich setze da insbesondere auf die SPD. Sie sollte
in dieser besonderen Situation ihrer staatspolitischen Verantwortung
gerecht werden und über ihren eigenen Schatten springen."
Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de
Original-Content von: BVMW, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.11.2017 - 16:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1553400
Anzahl Zeichen: 2137
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 257 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ohoven: Abbruch der Sondierung ist Desaster für Deutschland - SPD sollte jetzt über eigenen Schatten springen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BVMW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So kann es nicht weitergehen: In seiner letzten Zusammenkunft des Jahres hat der Beirat Gesundheit des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW nochmal eine maßgebliche Reform des deutschen Gesundheitssystems gefordert. "Die generellen Strukturprobleme unseres Gesundheitsbereichs sind durch die
BVMW: Vorschlag der Bundesregierung bremst den Ausbau der Erneuerbaren und nicht die Energiekosten ...
Die Bundesregierung hat die lang erwartete Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Strompreisbremse vorgelegt. Für den Mittelstand enthält der Entwurf zahlreiche Hindernisse - sowohl im Hinblick auf schnelle Entlastungen als auch auf die Investitionskulisse beim Ausbau
Zum Tag des Lesens: Bildungsallianz fordert eine nationale Bildungsinitiative für Deutschland ...
Es ist wieder so weit: Hunderttausende Menschen im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich am "Tag des Lesens" (18. November). Millionen Bücher werden verschenkt oder mit Leseempfehlung getauscht, regionale Bildungsinitiativen veranstalten zahlreiche Leseevents. "Doch trotz dieser en
Weitere Mitteilungen von BVMW
Wirtschaftsrat: Neben SPD lassen vor allem Grüne staatspolitische Verantwortung missen ...
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert die Grünen, die bei den Sondierungsgesprächen zur Migration und für den Industriestandort Deutschland bis zuletzt unvernünftige Maximalforderungen erhoben haben. "Am Ende konnten auf beiden Felder nur faule Kompromisse zu Papier gebracht werden
Rheinische Post: Claudia Roth sieht schwarz-grüne Annäherung nach Verhandlungen / "Jetzt erst recht!" ...
Sollte es zu Neuwahlen kommen, sieht Grünen-Politikerin Claudia Roth ein neues Miteinander zwischen Union und Grünen. "Bei Union und Grünen ist trotz politischer und kultureller Unterschiede eine Form des gegenseitigen Respekts entstanden", sagte Roth der in Düsseldorf erscheinende
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert die gescheiterten Jamaika-Gespräche ...
Die gescheiterten Jamaika-Sondierungen von Union, FDP und Grünen kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "Es ist bedauerlich, dass es keine Einigung gab und es den Jamaika-Unterhändlern nicht gelungen ist, sich bei für die Menschheit lebenswichtigen Fragen wie dem Klimasc
Rückschritt für Klima- und Gesundheitsschutz: Ökologische Modernisierung Deutschlands scheitert an Union und FDP ...
Zum Abbruch der Verhandlungen für ein Jamaika-Bündnis nimmt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), wie folgt Stellung: "Die dringend notwendige ökologische Modernisierung unseres Landes ist an den Beharrungskräften in der deutschen Politik ge




