Mitteldeutsche Zeitung: zum digitalen Verbraucherschutz
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Hackern leichten Zugriff auf private Daten ermöglichen, obwohl
Updates dies hätten verhindern können? Wer ist verantwortlich für
digitale Sicherheitslücken? Das sind Fragen, die im Sinne der
Verbraucherinnen und Verbraucher zu beantworten sind. Genau dies tut
der Richtlinienentwurf, den die EU-Kommission für den digitalen Markt
vorgelegt hat, gerade nicht. Produkte vom Handy bis zur digitalen
Klimaanlage bleiben unberücksichtigt. Eine Verpflichtung der
Anbieter, Sicherheitsupdates für die gesamte Nutzungsdauer ihrer
Erzeugnisse anzubieten, lässt die Kommission ebenfalls missen. Ein
derart dünnes Regelwerk kommt den Interessen der Hersteller und
Händler entgegen. Aus Sicht der Verbraucher ist es ein schlechter
Witz.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 20.11.2017 - 19:04 Uhr
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