Neues Verfahren für zukünftige Batterien
ID: 1556487
Millionenförderung an der Hochschule Aalen
Der Bedarf an wieder aufladbaren Batterien mit hoher Energiedichte wächst. Grund hierfür sind auch gestiegene Anforderungen an die Reichweite elektrifizierter Fahrzeuge. Moderne Lithium-Ionen Batterien sind heute hierbei die erste Wahl. Jedoch müssen ihre Eigenschaften wie Lebensdauer und Ladegeschwindigkeit noch deutlich verbessert sowie Herstellungskosten gesenkt werden. Genau hier setzt das Projekt GoForE der Forscher aus Aalen an.
Neues Verfahren zur Herstellung von Batterieelektroden
?Auf Basis einer Kombination galvanotechnischer Verfahren wurde in Aalen ein völlig neuer Weg beschritten, um Kathoden von Lithium/Schwefel-Akkumulatoren in einem Schritt zu fertigen?, erläutert Professor Sörgel vom Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO). Seit dem ersten Machbarkeitsnachweis in 2014 wurde die Leistungsfähigkeit des neuen Materials kontinuierlich gesteigert. Das innovative Konzept wurde daher von der Hochschule Aalen als Patent beim Europäischen Patentamt angemeldet.
Nun muss sich zeigen, ob es auch wirtschaftlich in der Produktion von Elektroden für neue Batterien eingesetzt werden kann. Das GoForE-Projekt wird unter anderem durch die Mentoren Dr. Martin Krebs (VARTA Microbattery GmbH, Ellwangen), Dr. Andreas Zielonka (Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie fem, Schwäbisch Gmünd) und Dr. Andreas Ehrhardt (Innovationszentrum INNO-Z Aalen) begleitet, mit denen Sörgel bereits im BMBF-geförderten SmartPro-Projekt der Hochschule intensiv zusammenarbeitet.
Anwendungsfall E-Bike
Das neue Verfahren soll zunächst für Batterien weiterentwickelt werden, die in E-Bikes zum Einsatz kommen. Ursache hierfür ist, dass der Markt für E-Bikes rasant wächst und für neue Konzepte, die Marktvorteile sichern, offen ist. Professor Arndt Borgmeier aus dem Studiengang ?Leadership in Industrial Sales and Technology? der Hochschule Aalen konzentriert sich daher insbesondere auf die wirtschaftlichen Aspekte in GoForE und führt Marktpotenzial-, Wirtschaftlichkeits- und Risikoanalysen durch. ?Die VIP+ Förderung ermöglicht uns, das Innovationspotenzial unserer Technologie selbstständig auszuloten, ohne uns voreilig an mögliche Verwertungspartner zu binden?, schwärmt Professor Sörgel.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 28.11.2017 - 16:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1556487
Anzahl Zeichen: 3024
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Aalen
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 550 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Verfahren für zukünftige Batterien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Kunststoffe stehen im Fokus der Medien, doch wie funktioniert Recycling eigentlich? Dieser Frage stellten sich jetzt 15 Schülerinnen und Schüler des Chemie-Leistungskurses des Aalener Theodor-Heuss-Gymnasiums gemeinsam mit ihrer Lehrerin Beate Ehret. Für eine umfassende Antwort ging’s an die Ho
Von Aalen in die Tiefsee und zurück ...
Wasser ist das Thema der Zukunft – davon ist Prof. Dr. Markus Glaser überzeugt. Egal ob Meerwasserentsalzung zur Trinkwassergenerierung, Energieerzeugung oder CO2-Speicherung, die Tiefsee bietet unzählige Anwendungsbereiche mit vielen spannenden Themen der Zukunft ab. Um realitätsnah Umgebungsb
Auswirkungen der Energiekrise auf Unternehmen: Welche Zukunftstechnologien zeigen Wirkung- ...
Die aktuelle Energiekrise stellt Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. In einem praxisbezogenen Klimasimulationsworkshop entwickelten Studierende der Masterstudiengänge Nachhaltige Unternehmensführung und Financial Management jetzt mithilfe des weltweit renommierten Klimasimulators En-ROAD
Weitere Mitteilungen von Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft
Innovative Elektrowerkzeuge für die Metallbearbeitung von morgen ...
Schwäbisch Gmünd, 28. November 2017. Eine Drohne, die selbstständig Löcher in schwindelerregender Höhe bohrt; ein Koffer, der den Akku-Bohrschrauber unterwegs auflädt und dem Benutzer mitteilt, wenn ein Teil ausgewechselt werden muss: zwei mögliche intelligente Elektrowerkzeuge der Zukunft, d
Neuromarketing Studie ...
Um herauszufinden, ob Männer wirklich immer das sagen, was sie denken, wurde mit Hilfe eines Gehirnscanners geprüft, ob die Aussagen von Testpersonen mit ihren Gedanken übereinstimmen. Als Umfeld der Studie wurde ein Thema ausgewählt, welches passend für Weihnachten ist. Die Testkandidaten wur
Visionen der Textilfabrik der Zukunft ...
Am 21. November kamen rund 40 Teilnehmen zur LabTour textil+mode 4.0 am Sächsischen Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) in Chemnitz zusammen. Die bereits dritte Veranstaltung dieser Art wurde vom Gastgeber sowie dem Forschungskuratorium Textil und dem Gesamtverband textil+mode organisiert. Im Rah
Wenn die Nerven verrücktspielen / Sport hilft, Nebenwirkungen der Chemotherapie zu reduzieren ...
Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln untersuchen, wie Krebsbetroffene durch gezieltes Bewegungstraining aktiv auf ihr Wohlbefinden einwirken und der sogenannten Chemotherapie-induzierten peripheren Polyneuropathie (CIPN) vorbeugen können. Die CIPN ist eine der medizinisch bedeutsamsten




