Neue Westfälische (Bielefeld): Sozialticket bleibt erhalten - zumindest vorerst Niederlage für die

Neue Westfälische (Bielefeld): Sozialticket bleibt erhalten - zumindest vorerst
Niederlage für die Landesregierung
Lothar Schmalen, Düsseldorf

ID: 1556558
(ots) - Die Presseerklärung, die Verkehrsminister
Hendrik Wüst (CDU) gestern im Düsseldorfer Landtag verbreiten ließ,
konnte mit noch so vielen wohl gewählten Worten den Kern der Sache
nicht verbergen. In Sachen Sozialticket haben er und die
Landesregierung eine eklatante Niederlage eingefahren. Und zwar eine
vermeidbare, weil vorhersehbare. Nicht einmal 0,05 Prozent vom
Gesamthaushalt des Landes NRW machen die 40 Millionen Euro aus, die
das Land für die Sozialtickets bereit stellt. In einer Zeit, in der
die Steuereinnahmen sprudeln und in der Geld für Vieles da ist, für
mehr Lehrer, für mehr Straßenbau, für mehr Kulturförderung, für
Unternehmensgründer, sollte ausgerechnet bei den Bedürftigsten
gespart werden. Oder wie es die ehemalige Piraten-Politikerin
Katharina Nocun twitterte: "Abgeordnete, die umsonst Bahn fahren,
schaffen für die Ärmsten das Sozialticket ab. Mein Gott, ist das
erbärmlich." Tagelang hagelte es Kritik von allen Seiten für den
unsensiblen Plan des Verkehrsministers. Den Protesten ist zu
verdanken, dass die Landesregierung nun eine Rolle rückwärts
vollzieht. Verbrämt mit vielen schönen Worten. Manchmal bedarf es
offenbar gar keiner Abstimmung im Landtag, um der Landesregierung
eine empfindliche Niederlage beizubringen. Aber Vorsicht! Noch ist
das Sozialticket nur für das Jahr 2018 gerettet. Für die Befürworter
des Tickets heißt es deshalb: Dranbleiben!



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  RNZ: Vergiftet

Christian Altmeierüber Schmidts Glyphosat-Entscheidung Neue Westfälische (Bielefeld): Streit in der GroKo um Glyphosat-Abstimmung
Meuterei
Jörg Rinne
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.11.2017 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1556558
Anzahl Zeichen: 1796

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 215 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Sozialticket bleibt erhalten - zumindest vorerst
Niederlage für die Landesregierung
Lothar Schmalen, Düsseldorf
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar

Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich

Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung


Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)


RNZ: Vergiftet Christian Altmeierüber Schmidts Glyphosat-Entscheidung ...
Vor allem Merkel steht beschädigt da. Nachdem sie die Jamaika-Sondierungen nicht zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnte, scheinen ihr nun selbst die Minister auf der Nase herumzutanzen. Die CDU-Chefin steckt zudem in einem Dilemma. Denn für eine Neuauflage des Regierungsbündnisses bra

Berliner Zeitung: Kommentar zur Glyphosat-Entscheidung. Von Thorsten Knuf ...
Landwirtschaftsminister sind in der Regel Lobbyisten der heimischen Agrar- und Nahrungsmittelbranche. Die Interessen der Verbraucher sind für sie zweitrangig. Insofern hat Schmidt das getan, was seine Klientel von ihm erwartet. Bemerkenswert ist die Dreistigkeit, mit der das geschah: Die SPD rin

Mitteldeutsche Zeitung: zu Dieselgipfel ...
Alle wichtigen Akteure haben versagt. Die Autobranche manipuliert die Abgasreinigungssysteme immer dreister. Der Ausstoß von giftigen Stickoxiden wird immer höher. Zu Recht werfen Bürgermeister den Autobauern Betrug vor. Doch auch in den Rathäusern herrschte konsequente Realitätsverweiger

Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat ...
Landwirtschaftsminister sind in der Regel Lobbyisten der heimischen Agrar- und Nahrungsmittelbranche. Die Interessen der Verbraucher sind für sie zweitrangig. Insofern hat Schmidt das getan, was seine Klientel von ihm erwartet. Bemerkenswert ist die Dreistigkeit, mit der das geschah: Die SPD ring


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z