Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Merkel, Seehofer und Schulz beim Bundespräsidenten
Drei von der Zankstelle
Dieter Wonka, Berlin
ID: 1557117
Bundespräsident wurde, waren nicht alle begeistert. Er sei kein
starker Parteipolitiker, kein herausragender Redner, er werde kein
Großer in seinem Amt sein. Jetzt, kurz vor dem ultimativen
Koalitions-Findungstermin bei Steinmeier, sieht die Sache ganz anders
aus. Der Präsident hat Klasse bewiesen als Krisen-Moderator nach
Jamaika und vor der möglichen GroKo. Er hat sein Thema gefunden,
während andere ihre Form und Fassung verloren haben. In Bellevue
sitzen dem Staatsoberhaupt heute drei Parteivorsitzende gegenüber,
deren Machtbasis schwer erodiert ist. Angela Merkel (CDU) hat keine
Kraft mehr zur Richtlinienpolitik. Selbst ein kleines Licht wie
Landwirtschaftsminister Christian Schmidt schert sich momentan nicht
um die Rauten-Disziplinierung. Horst Seehofer (CSU) steht kurz vor
dem Totalverlust seiner Posten in Bayern. Und Martin Schulz (SPD)
wirkt schon seit vielen Tagen wie ein überflüssig gewordener
Spitzenkandidat von gestern. Diese drei schwankenden Gestalten bilden
mit Steinmeier nun einen Stuhlkreis mit dem Zweck, Deutschland
regierungsmäßig verlässlich und gut aufzustellen. Gut, dass der
Bundespräsident als Außenminister gelernt hat, selbst in den
aussichtslosesten Krisenstunden an den Sieg des Verstandes zu
glauben. Merkel, Schulz und Seehofer haben das Verfallsdatum auf der
Stirn. Im Zweifelsfall werden andere vollenden, was der Präsident
angezettelt hat. Steinmeier hat den drei von der Zankstelle ein
Angebot gemacht, das keiner ablehnen kann. So gesehen ist die GroKo
immer noch sehr wahrscheinlich, weil zur Bildung einer
Minderheitsregierung die Beteiligten vielleicht schon viel zu schwach
sind.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.11.2017 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1557117
Anzahl Zeichen: 2121
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 226 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Merkel, Seehofer und Schulz beim Bundespräsidenten
Drei von der Zankstelle
Dieter Wonka, Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar UN-Kriegsverbrecher-Tribunal Wider die Barbarei Dirk Müller ...
Das Haager Kriegsverbrecher-Tribunal beschließt seine Existenz mit einer dramatischen Schlussszene. Der Gerichtssaal wird zum Tatort, der Suizid des bosnisch-kroatischen Militärführers Slobodan Praljak (72) macht den Prozess selbst zum Gegenstand von Ermittlungen. Zu klären etwa ist die Frag
Mittelbayerische Zeitung: Eine klare Strategie tut not / Nordkorea testet erfolgreich eine Interkontinental-Rakete, die Zieleüberall in den USA erreichen kann. Der Atomstreit droht, gefährlich zu es ...
Der Zeitpunkt rückt näher, an dem Donald Trump Farbe bekennen muss. Der "kleine Raketenmann" in Nordkorea ignoriert seine kraftmeiernden Drohungen so sehr, wie die umsichtige Diplomatie seines Vorgängers. Zumal Trump in einem CBS-Interview vom April eine "rote Linie" gezoge
RNZ: Dialogbereit? Christian Altmeierüber den neuen Raketentest in Nordkorea ...
Zugleich wecken die jüngsten Äußerungen und Reaktionen aber auch Hoffnungen auf eine mögliche Annäherung. Die Behauptung Nordkoreas, dass die Entwicklung seiner Atomstreitmacht nun abgeschlossen sei, kann man zwar getrost als Propaganda abtun. Doch weist die Äußerung auch darauf hin, dass
Rheinische Post: Kommentar: Nordkorea am Ziel ...
Nordkorea, das ist leider keine neue Erkenntnis, ist auf seinem Weg zur Atommacht nicht zu stoppen - es sei denn mit Waffengewalt. Aber vor einem neuen Koreakrieg schreckt selbst ein Donald Trump zurück. Nun verkündet das Kim-Regime nach einem erneuten Raketentest, es sei mit seiner Nuklearrü




