Brand: Entschlossen gegen Menschenhandel und Zwangsarbeit vorgehen
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Der UN-Welttag zur Abschaffung der Sklaverei am 2. Dezember
erinnert an die 1949 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung des
Menschenhandels. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Michael Brand:
"Die unmenschliche Behandlung von Flüchtlingen und Migranten in
Libyen zeigt aktuell auf besonders krasse Weise, dass Sklaverei bei
Weitem kein Problem der Vergangenheit ist. Hier verdienen
Menschenhändler und Schlepper mit dem unermesslichen Leid ihrer
Opfer. Deshalb begrüßen wir es ausdrücklich, dass die EU, die
Afrikanische Union (AU) und die Vereinten Nationen sich im Rahmen des
EU-Afrika-Gipfels darauf geeinigt haben, den Migranten und
Flüchtlingen in Libyen gemeinsam zu helfen. So sollen diese verstärkt
bei der freiwilligen Rückkehr in ihr Heimatland unterstützt werden
oder in Drittstaaten, wenn sie internationalen Schutz benötigen.
Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
werden aktuell über 40 Millionen Menschen zur Arbeit gezwungen und
wie Ware gehandelt. Jedes vierte Opfer ist minderjährig. Sklaverei
zeigt sich dabei weltweit in unterschiedlichen Formen, obwohl sie per
Gesetz eigentlich überall verboten ist. Im Rahmen der Nachhaltigen
Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen hat sich die internationale
Gemeinschaft verpflichtet, Sklaverei bis 2030 und Kinderarbeit bis
2025 zu beenden.
Der internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei mahnt Politik
und Gesellschaft in allen Regionen der Welt, weiterhin konkret mit
Nachdruck gegen die Sklaverei - auch in ihren modernen Formen wie
Zwangsprostitution und Kinder - oder Zwangsarbeit - vorzugehen."
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Datum: 01.12.2017 - 14:46 Uhr
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