Straubinger Tagblatt: Machtkampf in der CSU - Das Hinterzimmer nervt
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Kandidatur für irgendetwas erklärt - weder Markus Söder noch Joachim
Herrmann und auch nicht Horst Seehofer selbst, schon gar nicht
Manfred Weber oder Alexander Dobrindt. Stattdessen versuchen die
Christsozialen krampfhaft, den Eindruck zu vermitteln, es gäbe gar
keinen Führungsstreit. Das paradoxe Ergebnis: Die Debatten finden im
Hinterzimmer statt, es ist die Rede von Kungelei und Verrat.
Zerstrittener als derzeit kann die CSU nicht dastehen. Schade. Denn
eine Wahl zwischen mehreren Kandidaten auf offener Bühne stünde einer
demokratischen Partei wie der CSU gut zu Gesicht. Als Zuschauer
möchte man den Strippenziehern dieses Schauspiels nur noch eines
zurufen: Das Hinterzimmer nervt! Weg damit!
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Dr. Gerald Schneider
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Datum: 01.12.2017 - 19:04 Uhr
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