neues deutschland: Streit in der Linkspartei: Parteichefin Kipping fordert "Kontroversen in der Sache"
ID: 1558262
an ihre Partei appelliert, anders als bisher mit Konflikten
umzugehen. In Zeiten verschlankter Redaktionen verkaufe sich jeder
Konflikt leichter als Machtkampf denn als inhaltliche Kontroverse,
schreibt Kipping in einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe der
Tageszeitung "neues deutschland". "Wir sollten diesen medialen
Theaterdonner nicht bedienen. Ich plädiere vielmehr dafür, dass wir
die Kontroversen in der Sache aufmachen, anstatt die Erzählung vom
Machtkampf zu bedienen", so Kipping.
Die Wahlstrategie der Linken habe vorgesehen, verschiedene Milieus
anzusprechen. "Nun wird der Partei vorgeworfen, sie habe allein die
Hipster angesprochen. Unsere Strategie wie Praxis widerlegen dies",
betont die Parteichefin. Aus ihrer Sicht wäre es kurzsichtig, Milieus
gegeneinander zu rechnen. "Wir haben als einzige Partei die Chance,
das zusammenzubringen, was diese Gesellschaft spaltet. Den
weltoffenen Milieus müssen wir sagen: Eure Weltoffenheit ist nur dann
eine Freiheit, wenn sie sozial gerecht für alle ist. All jenen, die
sich von der Politik nur noch betrogen fühlen, müssen wir sagen: Wir
werden eure Lage nur verbessern, wenn wir uns mit den Superreichen
anlegen. Das Treten nach unten, gegen Flüchtlinge, lenkt davon ab",
so Kipping.
In der Debatte über Flüchtlinge solle die Linkspartei auch
deutlich machen, dass "die Grenze nicht zwischen Nationen, sondern
zwischen Klassen beziehungsweise zwischen oben und unten" verlaufe.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.12.2017 - 18:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1558262
Anzahl Zeichen: 1894
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 227 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Streit in der Linkspartei: Parteichefin Kipping fordert "Kontroversen in der Sache""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Straubinger Tagblatt: Gärungsprozess in AfD hält an ...
Alexander Gauland kann sich nun nicht mehr, wie bisher, in der zweiten Reihe verstecken, um seine Fäden zu spinnen. Nun trägt er auch öffentlich die Verantwortung für die AfD, muss Kurs und Richtung vorgeben und den Zusammenhalt einer unverändert tief gespaltenen Partei organisieren. Ohne
Der Tagesspiegel: De Maizière für große Koalition - und kein Twittern aus Verhandlungen ...
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich für eine große Koalition von Union und SPD ausgesprochen. "Verlässlichkeit, Vorhersehbarkeit und Stabilität sind in schwierigen Zeiten und für eine gute Politik wichtig", sagte de Maizière dem Berliner "Tagesspiegel"
Der Tagesspiegel: De Maizière greift FDP-Chef Lindner wegen Jamaika-Aus an: "Regieren erfordert Mut" ...
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Entscheidung von FDP-Chef Christian Lindner, die Jamaika-Verhandlungen platzen zu lassen, scharf kritisiert. "Ich halte seine Entscheidung für falsch", sagte de Maizière dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Es wÃ
Baden-württembergische AfD-Landtagsfraktion beglückwünscht Prof. Dr. Jörg Meuthen zur Wiederwahl als Bundessprecher der AfD ...
Die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg begrüßt die Wiederwahl ihres ehemaligen Fraktionsvorsitzenden und Mitglied der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Jörg Meuthen, zum Bundessprecher der AfD. "Die mit beeindruckender Mehrheit der Delegierten des Bundesparteitags in Hannover erfol




