Afghanistan: Abzug statt Aufstockung

Afghanistan: Abzug statt Aufstockung

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Afghanistan: Abzug statt Aufstockung



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"Der Gedanke, mit weiteren Truppenaufstockungen die Probleme Afghanistans lösen zu können, ist naiv: Es gibt in Afghanistan nicht zu wenige Soldaten, sondern zu viele", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Debatte um die verstärkte deutsche Beteiligung am Afghanistankrieg. Schäfer weiter:

"Statt immer wieder neue zusätzliche Soldaten bereitzustellen, sollte die Bundesregierung einsehen, dass militärisches Vorgehen in Afghanistan nicht Teil der Lösung ist, sondern Teil des Problems. Geboten sind vielmehr die Stärkung der Zivilbevölkerung und die Aushandlung eines innerafghanischen Friedensplans zwischen allen Konfliktparteien. Mit massiverer Gewaltanwendung, das haben die letzten Jahre gezeigt, werden die dazu notwendigen Verhandlungen hintertrieben.

Die Fraktion DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen und so den Weg für einen Waffenstillstand und die Einleitung eines innerafghanischen Versöhnungsprozesses freizumachen."


F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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drucken  als PDF  HOYER: DOBRINDTS Afghanistan-Äußerungen sind ohne jede Sachkenntnis Neue Fragen zu Beberbeck: Wie werden die Mittel der Besitzgesellschaft eingesetzt?
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Datum: 25.01.2010 - 18:19 Uhr
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