Heilbronner Stimme: Michael Wolffsohn zu Jerusalem: "Wer Tatsachen nicht anerkennt, ist frieden

Heilbronner Stimme: Michael Wolffsohn zu Jerusalem: "Wer Tatsachen nicht anerkennt, ist friedensunfähig"

ID: 1559322
(ots) - Der deutsch-israelische Historiker Michael
Wolffsohn glaubt, dass eine Anerkennung Jerusalems als israelische
Hauptstadt und eine Verlegung der US-Botschaft nach West-Jerusalem
nur eine Anerkennung der Tatsachen sei. Wolffsohn sagte der
"Heilbronner Stimme" (Mittwoch): "Man stelle sich vor, dass einzelne
Staaten oder gar die sogenannte Internationale Gemeinschaft
beschlösse, Bonn oder Garmisch-Partenkirchen und nicht Berlin sei
Deutschlands Hauptstadt. Man könnte Präsident Erdogan auch mitteilen,
er habe Istanbul als Hauptstadt der Türkei anzuerkennen. Absurd. Soll
gegenüber Israel diese Absurdität gelten?"

Wolffsohn sagte weiter: "Über den Status von Ost-Jerusalem kann
man debattieren, nicht über West-Jerusalem. Wenn überhaupt, verlegen
die USA ihre Botschaft nach West-Jerusalem. Sie erkennen damit den
Tatsachencharakter der Tatsachen an. Bezüglich der Ostpolitik von
Willy Brandt galt das zurecht als Tugend. Gegenüber den USA und
Israel soll das nun nicht gelten? Die Aufregung über eine Verlegung
der US-Botschaft nach West-Jerusalem wird kommen. Sie wird auch
vergehen, schnell vergehen. Wer Tatsachen nicht anerkennt, ist
friedensunfähig."



Pressekontakt:
Heilbronner Stimme
Chefredaktion
Telefon: +49 (07131) 615-794
politik@stimme.de

Original-Content von: Heilbronner Stimme, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Heilbronner Stimme: CDU-Außenpolitiker Kiesewetter: Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem völlig kontraproduktiv und falsch Weser Kapital MS Monia - AG Niebüll eröffnet reguläres Insolvenzverfahren
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.12.2017 - 07:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1559322
Anzahl Zeichen: 1542

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Heilbronn



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 275 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Heilbronner Stimme: Michael Wolffsohn zu Jerusalem: "Wer Tatsachen nicht anerkennt, ist friedensunfähig""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Heilbronner Stimme (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Handelsverband HDE: Corona-Lockdowns müssen für immer der Vergangenheit angehören / Stephan Tromp mahnt mit Blick auf den Herbst: Die Politik muss einen gut erklärten Plan liefern ...
In der Debatte über neue Corona-Maßnahmen im kommenden Herbst warnt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stephan Tromp, vor scharfen Restriktionen. Tromp sagte der "Heilbronner Stimme": "Die Zeit für radikale Maßnahmen, deren Nutzen

Kritik an Rheinmetalls "Panther" / Sevim Dagdelen: Panzer mit Wehrmachtsnamen zeugt von Geschichtsvergessenheit / Historiker Wolffsohn: Namenswahl unpassend ...
Die Namensgebung für den neuen Rheinmetall-Kampfpanzer "KF51 Panther" stößt auf Kritik. Einen Panzer namens Panther gab es auch schon in der Wehrmacht - massenhaft eingesetzt im Zweiten Weltkrieg. Sevim Dagdelen, Obfrau der Linkspartei-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestage

Grünen-Mitbegründer Ströbele mahnt: Kein Automatismus bei Lieferung schwerer Waffen ...
Grünen-Mitgründer Hans-Christian Ströbele mahnt zu mehr Augenmaß in der Debatte über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Ströbele sagte der "Heilbronner Stimme": "Es darf keinen Automatismus bei der Lieferung schwerer Waffen geben." Der langjährige Bundestagsab


Weitere Mitteilungen von Heilbronner Stimme


Heilbronner Stimme: CDU-Außenpolitiker Kiesewetter: Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem völlig kontraproduktiv und falsch ...
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht die Debatte um die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels mit Sorge. Kiesewetter sagte der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch): "Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels wäre nicht im Sinne des primären Ziels, dass

Rheinische Post: Bosbach-Kommission startet verzögert ...
Die Bosbach-Kommission, die eine neue Sicherheitsarchitektur für NRW entwerfen soll, wird ihre Arbeit erst im kommenden Jahr aufnehmen. Wolfgang Bosbach sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe): "Vor Januar wird die Kommission nicht tagen können

Rheinische Post: 37 Millionen Euro für den Landesstraßenbau in NRW ...
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) will im kommenden Jahr 21 neue Straßenbau-Projekte im Gesamtvolumen von 37 Millionen Euro anschieben. Das geht aus seinem "Entwurf des Bauprogramms 2018 für die Landesstraßen" hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Neue ICE-Strecke: Wirtschaft und Wissenschaft im südlichen Sachsen-Anhalt hoffen auf Aufschwung ...
Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im südlichen Sachsen-Anhalt erhoffen sich von der neuen ICE-Schnellfahrstrecke Berlin-München, die am Freitag eröffnet wird, einen Aufschwung für die Region. Die Trasse sei für den Landessüden "ein großer Gewinn", sagte Wirtschafts- und Wisse


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z