Saarbrücker Zeitung: DGB-Chef Hoffmann favorisiert große Koalition - "SPD muss Verantwortung zeigen"
ID: 1560791
Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, favorisiert eine
Neuauflage der großen Koalition. "Wenn die Inhalte stimmen und die
Union sich bewegt, dann kann darin eine gute Perspektive für
Deutschland und Europa liegen", sagte Hoffmann der "Saarbrücker
Zeitung" (Samstags-Ausgabe).
Von den Sozialdemokraten erwartet Hoffmann den ernsthaften Willen
zu entsprechenden Sondierungen. Unter der Führung von Martin Schulz
müsse die SPD "ausloten, was politisch möglich und für ihre Wähler
überzeugend ist. Dafür muss sie Verantwortung zeigen", meinte der
Gewerkschafter.
Die Alternative einer Minderheitenregierung wäre nach Hoffmanns
Einschätzung "viel zu instabil auch im Hinblick auf die dringend
notwendigen Reformen, die in Europa passieren müssen". Die
"schlechteste aller Lösungen" seien Neuwahlen. "Zumal ich nicht sehe,
dass es dabei zu neuen mehrheitsfähigen Konstellationen kommen kann",
erklärte Hoffmann.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.12.2017 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1560791
Anzahl Zeichen: 1306
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin/Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 230 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: DGB-Chef Hoffmann favorisiert große Koalition - "SPD muss Verantwortung zeigen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Rheinische Post: Altmaier: Wir müssen für eine stabile schwarz-rote Regierung über vier Jahre sorgen ...
Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) setzt nach dem SPD-Parteitag auf die zügige Bildung einer großen Koalition für vier stabile Regierungsjahre. "Der SPD-Parteitag hat jedenfalls für die große Koalition keine Türen geschlossen", sagte er der in Düsseldorf erscheinenden &quo
Rheinische Post: Altmaier hält Schulz-Pläne zu Vereinigten Staaten von Europa für chancenlos ...
Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hält die Forderung von SPD-Chef Martin Schulz für unrealistisch, die Europäische Union bis 2025 in Vereinigte Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umzuwandeln. "Dieser Vorschlag hat mich genauso überrascht wie sicherlich auc
Rheinische Post: FDP beantragt Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung ...
Die Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung und zum Vorgehen gegen Hetze im Netz sollen nach dem Willen der FDP wieder abgeschafft werden. Die Liberalen wollen in der letzten Bundestagssitzungswoche einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen. "Unser Ziel ist eine Trendwende i
Rheinische Post: Klingbeil will Recht auf Vollzeit als Vorleistung der Union ...
Der neue SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert, das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit als Vorleistung für Gespräche zu beschließen. "Angela Merkel muss jetzt auf die SPD zugehen", sagte Klingbeil der in Düsseldorf erscheinend




