WAZ:Ärztemangel bleibt ein Problem
- Kommentar von Michael Kohlstadt
ID: 1562865
Ärzte niederlassen, als bisher erlaubt war. Auch die Zahl der
Psychotherapeuten soll steigen. Das sind gute Nachrichten für eine
Region, in der organisatorische Probleme bei der medizinischen
Versorgung nicht nur in übervollen Arztpraxen ein viel diskutiertes
Thema sind. Warten, bis der Arzt kommt - über diesen saloppen Spruch
kann im Ruhrpott schon lange niemand mehr lachen.
Immerhin: Die Politik hat inzwischen ein Einsehen damit, dass der
über 20 Jahre alte ärztliche Bedarfsplan an der Realität im Revier
vorbeigeht. Auch der vergleichsweise geringe Widerstand der
Ärzte-Vertreter dürfte ein Hinweis darauf sein, dass das Ende der
bestehenden Praxis zum Nachteil des Ruhrgebiets mehr als überfällig
war.
Schnell wird sich durch die ab Januar geltende Neuregelung
freilich nichts ändern. Selbst ohne Fristenlösungen wäre nicht damit
zu rechnen, dass sich Hunderte neue Mediziner im Ruhrgebiet
niederlassen. Denn das eigentliche Problem bleibt: Weil in der
Medizinerausbildung noch immer entsprechende Anreizsysteme fehlen,
gibt es viel zu wenig Hausärzte.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.12.2017 - 19:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1562865
Anzahl Zeichen: 1534
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 340 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ:Ärztemangel bleibt ein Problem
- Kommentar von Michael Kohlstadt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Allg. Zeitung Mainz: Marschmusik / Kommentar zur Verteidigungsunion / Von Reinhard Breidenbach ...
Zur Weihnachtszeit wird es besonders schmerzlich bewusst: Friede auf Erden, das bleibt leider Illusion. Die Realität heißt: Bedrohungslagen, heißt: Anti-Terrorkampf, Afghanistan, Ukraine, Nordkorea. Als der Eiserne Vorhang durchlässig wurde, hatte Verteidigungspolitik keine Konjunktur und ke
Schwäbische Zeitung: Regeln befristet entschärfen - Kommentar zu Auflagen für Neubauten ...
Es geht nicht um einzelne grüne Ranken, es geht nicht um einen Fahrradparkplatz mehr. Das sind nur Symbolthemen in einer Debatte, die wesentlich komplexer ist. Bauen ist teuer geworden und das bremst den dringend benötigten Zuwachs an Wohnungen. Am meisten tragen die gestiegenen Preise für B
Mitteldeutsche Zeitung: zu May und Brexit ...
Vordergründig ging es dabei um eine Abstimmung über die Vereinbarung, die London im kommenden Jahr mit der EU aushandeln will. Dabei wissen die Praktiker auf allen Seiten: Ist der Deal mit den 27 Partnern erst einmal in trockenen Tüchern, wäre eine Nachverhandlung kaum denkbar. Von einem Vet
Mitteldeutsche Zeitung: zu Putin ...
Der Blick des Präsidenten in die Zukunft wirkt eher diffus. Dass er im März erneut zur Präsidentschaftswahl antreten will, ist bekannt. Das Volk will ihn, 75 Prozent gemessener Zustimmung können nicht irren. Das darf als Wahlprogramm genügen. Sicher ist nun vor allem für das Ausland, dass




