Mitteldeutsche Zeitung: zur Bürgerversicherung

Mitteldeutsche Zeitung: zur Bürgerversicherung

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(ots) - Die private Krankenversicherung argumentiert zudem,
dass sie den gesetzlichen Zweig dank der höheren Arzthonorare
subventioniert. Aber was nützt es einem Allgemeinmediziner in
Mecklenburg-Vorpommern, wenn sich der Orthopädie am Starnberger See
dank vieler Privatpatienten eine goldene Nase verdient? Nichts. Doch
das Ende der Zweiteilung kann unumkehrbar eingeleitet werden. Dreh
und Angelpunkt sind die Honorare. Macht es für einen Arzt finanziell
keinen Unterschied mehr, ob er einen Privat- oder einen
Kassenpatienten behandelt, gibt es auch keine "Zwei-Klassen-Medizin"
mehr. Wenn man das Geld fairer zwischen Fach- und Hausärzten sowie
Stadt und Land verteilt, bleiben die Kosten überschaubar und es gibt
bei den Medizinern mehr Gewinner als Verlierer.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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Datum: 21.12.2017 - 18:41 Uhr
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