Rheinische Post: Feuerwehr warnt: Einsparungen gefährden Leben
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angesichts von Einsparungen und gestiegenen Anforderungen Alarm für
die Sicherheit der Menschen geschlagen. "In manchen Kommunen ist die
Ausstattung der Feuerwehr so schlecht, dass es für Hilfesuchende oder
unsere Kollegen lebensgefährlich werden kann", sagte Ingo Schäfer,
Vorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe). "In Deutschland
leiden viele Feuerwehren unter den kommunalen Sparplänen", sagte er.
Besonders in Städten mit einem Nothaushalt sei die Situation
dramatisch, NRW-Städte und solche in entlegenen ländlichen Gebieten
im Osten der Republik seien betroffen. "Der Bund muss den Kommunen
bei der Finanzierung elementar wichtiger Einrichtungen wie der
Feuerwehr stärker unter die Arme greifen", sagte Schäfer. "Jede
Feuerwehr kann nur dann den Schutz der Menschen ausreichend
gewährleisten, wenn die Technik funktioniert, auf einem modernen
Stand ist und es genug Kollegen zur Eigensicherung gibt." Fehle es
daran, sinke die Sicherheit der Menschen und die der Einsatzkräfte.
Hinzu komme, dass die Anforderungen immer weiter stiegen, etwa die
Ausbildung zum Notfallsanitäter. "Ab 2022 hat der Notfallsanitäter
eine Ausbildungszeit von drei Jahren, diese Ausbildung kommt zu der
handwerklichen Ausbildung und der Feuerwehrausbildung von 4,5 Jahren
dazu", so Schäfer.
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Datum: 25.12.2017 - 06:00 Uhr
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