Rheinische Post: Türkische Taktik

Rheinische Post: Türkische Taktik

ID: 1567430
(ots) - von Matthias Beermann

Sieh mal einer an: Nach zwei Jahren politischer Dauerkrise im
Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei kommen ungewohnt
versöhnliche Töne aus Ankara. Statt Nazi-Vorwürfen sind plötzlich
Freundschaftsbeteuerungen zu hören. Alles also nur ein großer Irrtum?
Nein, alles nur Taktik. Denn Erdogans überraschende Charmeoffensive
ist nicht einem Umdenken geschuldet, sondern allein der nüchternen
Erkenntnis, dass die negativen Folgen der Isolation der Türkei seine
politischen Pläne zu durchkreuzen drohen. Erdogan will bei der
Präsidentenwahl im kommenden Jahr seine Herrschaft und die seiner
islamistischen Nachfolger auf Jahrzehnte zementieren. Dafür muss die
Wirtschaft brummen, und dafür braucht er Deutschland. Eine Hand
wäscht die andere - das ist die Politik, die Erdogan vorschwebt, und
in deren Rahmen er sich wohl auch die Freilassung politischer
Gefangener für entsprechende Gegenleistungen vorstellt. So verlockend
solche Deals mit Blick auf die Einzelschicksale inhaftierter
Bundesbürger auch sein mögen - man sollte in Berlin die Finger davon
lassen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Visionäre dringend  gesucht! Rheinische Post: Kohle statt Kirche
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.01.2018 - 20:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1567430
Anzahl Zeichen: 1429

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 363 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Türkische Taktik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Kohle statt Kirche ...
von Michael Bröcker Mag die Säkularisierung fortschreiten, ist die Kirche im Ort doch ein besonderer Bezugspunkt. Markenzeichen der Heimat, Stätte der Zusammenkunft. Auch in Immerath, wo heute St. Lambertus für die Braunkohlebagger weichen muss. Das 1888 erbaute Kirchenhaus wurde von den

Rheinische Post: Es reicht nicht für eine Bewegung ...
von Eva Quadbeck Bislang traten die Liberalen oft genug als Drama-Queen der deutschen Parteienlandschaft auf. Das ist derzeit anders. Die FDP zeigte sich beim Dreikönigstreffen in Stuttgart geschlossen und mit sich im Reinen. Das ist ihr über Jahre nicht gelungen. Dennoch ist unklar, wohin

Westfalenpost: Visionäre dringend gesucht! ...
Helmut Schmidt wollte jeden Politiker mit Visionen zum Arzt schicken. Bei Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz sollte man in diesen Tagen getrost eine Ausnahme machen. Alle Beteiligten versichern, ein "Weiter so" solle es nicht geben. Schulz verkündet, es brauche eine neue

Westfalenpost: Stahl aus China: Schlüssel liegt in Brüssel ...
Auf den ersten Blick klaffen Handeln und Reden auseinander. NRW fordert einerseits politisch mehr Flankenschutz für den heimischen Stahlstandort gegen Dumping-Konkurrenz aus China. Als großer Auftraggeber beim Autobahnbrückenbau kauft das Land andererseits selbst große Mengen Material aus As


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z