Rheinische Post: Kohle statt Kirche
ID: 1567431
Mag die Säkularisierung fortschreiten, ist die Kirche im Ort doch
ein besonderer Bezugspunkt. Markenzeichen der Heimat, Stätte der
Zusammenkunft. Auch in Immerath, wo heute St. Lambertus für die
Braunkohlebagger weichen muss. Das 1888 erbaute Kirchenhaus wurde von
den Bewohnern stolz "Dom" genannt. Jahrelang protestierten Bewohner
gegen den Abriss. Vergeblich. Das Verfassungsgericht schätzte das
Gemeinwohl "Energieversorgung" höher ein als das "Grundrecht auf
Heimat". Das Gotteshaus wurde entwidmet. Garzweiler hat in 50 Jahren
16 Orte und Kirchen platt gemacht. Sicher, alles rechtens. Man
schüttelt trotzdem den Kopf. Der Braunkohle-Ausstieg ist Konsens,
selbst die Betreiberfirmen wollen das Geschäft loswerden und
verkaufen Kraftwerke. In Garzweiler wird trotzdem noch lange
gebuddelt. Die NRW-Regierungen haben sich nie wirklich getraut, die
Grundsatzentscheidung der damaligen SPD-Regierung von 1995
anzupacken. Schade! Man fragt sich heute, ob NRW nicht früher und
energischer eine Energiewende hätte einleiten sollen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.01.2018 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1567431
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kohle statt Kirche"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Es reicht nicht für eine Bewegung ...
von Eva Quadbeck Bislang traten die Liberalen oft genug als Drama-Queen der deutschen Parteienlandschaft auf. Das ist derzeit anders. Die FDP zeigte sich beim Dreikönigstreffen in Stuttgart geschlossen und mit sich im Reinen. Das ist ihr über Jahre nicht gelungen. Dennoch ist unklar, wohin
Westfalenpost: Visionäre dringend gesucht! ...
Helmut Schmidt wollte jeden Politiker mit Visionen zum Arzt schicken. Bei Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz sollte man in diesen Tagen getrost eine Ausnahme machen. Alle Beteiligten versichern, ein "Weiter so" solle es nicht geben. Schulz verkündet, es brauche eine neue
Westfalenpost: Stahl aus China: Schlüssel liegt in Brüssel ...
Auf den ersten Blick klaffen Handeln und Reden auseinander. NRW fordert einerseits politisch mehr Flankenschutz für den heimischen Stahlstandort gegen Dumping-Konkurrenz aus China. Als großer Auftraggeber beim Autobahnbrückenbau kauft das Land andererseits selbst große Mengen Material aus As
BERLINER MORGENPOST: Vertrauen verspielt - Kommentar von Isabell Jürgens ...
Was passiert, wenn bei einem ohnehin schon völlig aus dem Ruder gelaufenen öffentlichen Bauvorhaben bekannt wird, dass der bislang kommunizierte Finanzbedarf nicht ausreicht und bis zu einer Milliarde Euro zusätzlich erforderlich sein werden, um das Projekt zur Ende zu bringen? In Berlin laut




