Schluss mit der Neiddebatte
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kritisiert auf das Schärfste die erneute "Stimmungsmache" gegen einen
ganzen Berufsstand, wie in der heutigen Ausgabe der "Bild" geschehen.
So sicher, wie am 24. Dezember Heiligabend ist, so sicher kann man
davon ausgehen, dass stereotyp mindestens einmal im Jahr die
vermeintlichen Privilegien des öffentlichen Dienstes thematisiert
werden. Es sind aber auch die Beamtinnen und Beamten in der
Bundeswehr, die tagtäglich mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass
Deutschland sicher ist und sich im Ernstfall verteidigen kann. Und es
waren eben diese Kolleginnen und Kollegen, die beispielsweise während
der Flüchtlingskrise in den Aufnahmestellen ihren Dienst geleistet
haben. "Die Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr halten darüber
hinaus in den Auslandseinsätzen rund um den Globus ihren Kopf für die
Sicherheit dieses Staates hin, sterben oder kommen mit
gesundheitlichen Beeinträchtigungen von einem solchen Auslandseinsatz
zurück und dürfen sich dafür ob ihrer vermeintlichen Privilegien
ständig verunglimpfen lassen", so der Bundesvorsitzende des VBB,
Wolfram Kamm, am Morgen.
"Es muss endlich Schluss sein, mit einer Neiddebatte, die
undifferenziert gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt",
so Kamm weiter. Gleich gute Lebensverhältnisse erreicht man nicht
durch die Absenkung von Standards bei denjenigen, denen es
vermeintlich besser geht. Vielmehr sollte man sich dann dafür
einsetzen, dass die Rahmenbedingungen der Anderen eine Anpassung nach
oben erfahren, so der Bundesvorsitzende.
Pressekontakt:
Wolfram Kamm
Bundesvorsitzender
Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB)
Baumschulallee 18 a
53115 Bonn
Telefon: 0228/389270
E-Mail: mail@vbb-bund.de
Internet: www.vbb-bund.de
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Datum: 10.01.2018 - 14:35 Uhr
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