Rheinische Post: Gysi hält den Wunsch nach einer neuen Partei für völlig überflüssig
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frühere Bundestagsfraktionschef, Gregor Gysi, hat seine Partei vor
der Gründung einer neuen Linken gewarnt. Zu entsprechenden
Überlegungen seiner Amtsnachfolgerin Sahra Wagenknecht sagte Gysi der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe),
gegen eine Sammlungsbewegung wäre nichts zu sagen. "Den Wunsch nach
einer neuen Partei halte ich allerdings für völlig überflüssig. Eine
neue Partei würde nur zersplittern, die Linke schwächen."
Wagenknecht hatte dem "Spiegel" auf die Frage zu ihren Vorstellungen
von einer neuen linken Sammlungsbewegung gesagt, sie wünsche sich
eine starke linke Volkspartei mit prominenten Persönlichkeiten. Zu
seinem 70. Geburtstag (16. Januar) wünscht sich Gysi neben
Stabilität für seine Partei für sich persönlich eine Reise durch die
Welt: "Privat wünsche ich mir, unbedingt in meinem Leben noch Island
und Grönland, Neuseeland und die französischen pazifischen Inseln mit
einer Fahrt durch den Panamakanal und Costa Rica zu sehen." Es sei
aber offen, ob er das mache. "Und ich weiß, dass es viele Menschen
gibt, die davon nicht einmal träumen können, weil sie es sich nicht
leisten können."
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Datum: 16.01.2018 - 00:00 Uhr
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