Woidke: Cottbuser sollen sich sicherer fühlen / Ländlichen Raum stärken
ID: 1570491
Sperrfrist: 16.01.2018 17:00
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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, SPD, hat
angekündigt, dass die Polizeipräsenz in Cottbus nach den Attacken auf
Flüchtlinge und der Übergriffe von Flüchtlingen erhöht werden soll.
Die Vorfälle seien "besorgniserregend", sagte Woidke am Dienstag im
rbb. Er hoffe nicht, dass sich da etwas "hochschaukelt". "Wir werden
dringend da die Polizeipräsenz weiter erhöhen, und wir werden Sorge
dafür tragen, dass sich die Menschen in dieser Stadt weiter sicher
fühlen können. Es sind Vorkommnisse, die dürfen so nicht vorkommen.
Insgesamt kann man nie ausschließen, dass mal was passiert; aber ich
glaube, wir sind gut beraten, dieses Thema sehr, sehr ernst zu
nehmen."
Darüber hinaus kündigte Woidke an, dass die Landesregierung den
ländlichen Raum stärken wolle. Dazu gehörten die
Gesundheitsversorgung und der Breitbandausbau. Außerdem stelle das
Land Geld bereit, um den Schienenverkehr kurzfristig zu verbessern.
Woidke sagte: "Schon in 2018 ist es hier das Ziel, eine Verbesserung
zu erzielen. Im Nachtragshaushalt ist dafür Vorkehrung getroffen; das
heißt, die finanziellen Mittel stehen bereit. (...) Die Leute werden
es hoffentlich daran merken, dass die Verbindungen besser werden und
dass die Verbindungen eine hohe Attraktivität haben, das ist
natürlich für den Bahnverkehr unerlässlich. Und natürlich versuchen
wir zusätzliche Züge, die allerdings auch diese hohe Attraktivität
aufweisen müssen, zu besorgen."
Das Gespräch strahlt das rbb-Fernsehen am Dienstag, 16.01.2018, in
der Sendung "Wie weiter, Herr Woidke?" um 22.15 Uhr aus.
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Datum: 16.01.2018 - 17:00 Uhr
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