Berliner Zeitung: Kommentar zum Führungswechsel bei den Grünen. Von Markus Decker
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darin, dass er den Leuten Lust auf Politik machen kann wie derzeit
kein zweiter Politiker in Deutschland. Dass da einer den Optimismus
verbreitet, dass es im besseren Sinne anders werden könnte, ist in
dieser düsteren Gegenwart von unschätzbarem Wert. Die Qualität
potenziert sich noch, wenn er mit Baerbock gemeinsam auftritt.
Habecks Zugang ist freilich sehr feuilletonistisch. Das reicht, um
Projektionen auf sich zu ziehen. Es reicht nicht mehr, wenn man als
Vorsitzender jeden Tag sehr konkret Stellung nehmen muss zu sehr
konkreten politischen Fragen. Im Übrigen ist Habecks politische
Verortung durchaus diffus. Das hat seine Bewerbungsrede erneut
bewiesen.
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Datum: 28.01.2018 - 19:22 Uhr
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