Behinderungen durch Uebergewicht bei Kindern durch Praeventionsprogramme vermeiden
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Behinderungen durch Uebergewicht bei Kindern durch Praeventionsprogramme vermeiden
Der Anteil der Kinder mit Uebergewicht und Adipositas in Deutschland hat einen besorgniserregenden Stand erreicht. Trotz grosser Bemuehungen der Europaeischen Union, der Bundesregierung und den Laendern und Kommunen leiden zwischen 15 und 18 Prozent der Kinder im Alter von sieben bis 17 Jahren an Uebergewicht oder Adipositas. Fuer die Zukunft laesst das nichts Gutes erahnen, sind doch nach Erkenntnissen von Eurostat, dem europaeischen Statistikzentrum, schon heute bis zu zwei Drittel der deutschen Maenner zu dick. Uebergewicht fuehrt zu zahlreichen Erkrankungen, die sich auf die Arbeits- und Erwerbsfaehigkeit der Menschen auswirken. Behinderungen, also laengerfristige Funktionseinschraenkungen des Koerpers, sind vorprogrammiert. Damit kommt eine Welle von Erwerbsminderungsrentnern und Berufsunfaehigen auf uns zu.
Es gilt daher, alle Moeglichkeiten zur Praevention zu nutzen.
Dazu gehoert auch das Schulobstprogramm der EU, das derzeit bis Juli 2010 laeuft und fuer das sich beispielsweise Schulen in Nordrhein-Westfalen noch bis morgen bewerben koennen. Insgesamt fast 40 Millionen Euro stehen bundesweit dafuer zur Verfuegung.
Es sind aber nicht nur die Laender gefragt, hier ihre Anstrengungen zu verstaerken, sondern auch die Bundesregierung muss diesen Praeventionsgedanken aufnehmen. Es braucht dafuer nicht nur Gesundheits-, Ernaehrungs-, Arbeitsmarkt- oder Bildungspolitiker an einem Tisch, sondern ein integriertes Konzept zur Praevention von Behinderung durch Uebergewicht. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier das Gespraech mit allen Beteiligten zu suchen.
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Datum: 29.01.2010 - 15:07 Uhr
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