Westfalenpost: Aldi baut nicht sozial
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drängt, größer in das Geschäft mit Wohnungen einzusteigen. Der
Discounter macht eher aus der Not eine Tugend: Neue Filialen darf er
baurechtlich vielerorts nur dort errichten, wo auch neuer Wohnraum
geschaffen wird. Wollen die Nachfahren der Gebrüder Albrecht also in
den Ballungszentren die Nähe zum Kunden nicht verlieren, müssen sie
diese halt in die eigenen Wohnhäuser locken. Außerdem ist nicht damit
zu rechnen, dass die Pfennigfuchser von Aldi mit ihren Immobilien
Miese machen werden ... Es geht also nicht um soziale Komponenten.
Das Problem fehlender erschwinglicher Mietwohnungen wird Aldi nicht
lösen. Denn damit lässt sich nicht genug Geld verdienen. Hier muss
der Staat engagierter handeln als bisher; er hat in der
Vergangenheit in diesem Punkt versagt und die gesellschaftliche
Spaltung weiter vorangetrieben. Wohnen wird für immer mehr Menschen
ein kaum noch zu schulternder Kostenfaktor. Die Kommunen drehen über
steigende Gebühren mit an der Preisschraube. Wer das Wohnen allein
dem freien Markt überlässt, erzeugt sozialen Sprengstoff.
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Datum: 31.01.2018 - 21:05 Uhr
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