Baugewerbe: Hände weg von der VOB! / Zusammenfassung in einer Vergabeverordnung bedeutet das Ende d

Baugewerbe: Hände weg von der VOB! / Zusammenfassung in einer Vergabeverordnung bedeutet das Ende des bewährten Vergaberechts!

ID: 1576151
(ots) - "Wir können uns nicht ernsthaft vorstellen, dass
die neue Bundesregierung die von den fachkundigen Vergabeausschüssen
erarbeiteten Vergaberegelungen durch eine Vergabeverordnung ersetzen
möchte. Die in dem entsprechenden Papier der Koalitionsarbeitsgruppen
enthaltene Formulierung lässt Schlimmstes befürchten." Mit diesen
Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des
Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, die jüngst bekannt gewordenen
Papiere.

Pakleppa weiter: "Wer die VOB abschaffen möchte - und das wäre die
Konsequenz einer solchen Vergabeverordnung - hat keine Ahnung von den
Abläufen im öffentlichen Bau. Die VOB ist die Garantie für eine
praxisgerechte und unbürokratische Vergabe in der Bauwirtschaft. Im
dem rund 1.000 Seiten starken Werk beinhalten rund 900 Seiten die
technischen Normen. Hier stellt sich die Frage, ob das
Wirtschaftsministerium zukünftig sämtliche technische Normen regeln
und in ein Gesamtwerk übernehmen möchte.

Der Aufbau des Vergaberechts mit der Gesetzesebene, der
Verordnungsebene und den Vergabe- und Vertragsordnungen ist den
Anwendern in der Praxis vertraut. Insbesondere bei kleineren Vergaben
unterhalb der EU-Schwellenwerte, das sind 98 % aller Vergaben im
Baubereich, wenden Bund, Länder und Kommunen die VOB an. Grund
hierfür ist, dass sie aktiv an der Erarbeitung der Regelwerke
beteiligt waren. Die Akzeptanz des Vergaberechts in seiner
derzeitigen Form wird durch den jetzigen Aufbau und die paritätische
Besetzung der Vergabeausschüsse sichergestellt und kann nur im
bestehenden System erhalten bleiben.

Daher fordern wir die Koalitionäre auf, den entsprechenden Passus
zu streichen und sich zum Erhalt der VOB im bewährten System zu
bekennen."



Pressekontakt:
Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail klein@zdb.de

Original-Content von: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Badinnovationen für die Wohnungswirtschaft Bewerbungsverfahren für KfW Award Bauen 2018 in Endphase
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2018 - 11:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1576151
Anzahl Zeichen: 2329

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Bau & Immobilien



Diese Pressemitteilung wurde bisher 191 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Baugewerbe: Hände weg von der VOB! / Zusammenfassung in einer Vergabeverordnung bedeutet das Ende des bewährten Vergaberechts!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gebäudemodernisierungsgesetz vom Bundestag beschlossen: Gebäude als Ganzes in den Blick nehmen ...
Das heute vom Bundestag verabschiedete Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: "Wichtig ist, dass nach dem langen Hin und Her endlich Klarheit herrscht und der Bundestag das Gebäudemodernisierungsgesetz noc

Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Bundesrat gibt grünes Licht für schnelleres Planen und Bauen ...
Der Bundesrat hat heute dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz zugestimmt. Damit ist der Weg für spürbar schnellere Sanierungen an Deutschlands Bundesfernstraßen frei. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), zeigt sich erleichtert über das klare Votum der

Gesetzentwurf zur Natürlichen Infrastruktur darf nicht ins Kabinett ...
Im Zuge der gestarteten Länder- und Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur fordert der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) eine umfassende Überarbeitung des Entwurfs. Hierzu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerb


Weitere Mitteilungen von ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe


Krank durch Wohngifte: Eine Familie kämpft um ihre Gesundheit ...
1996 bauten die Maiers ihr Haus in ihrer schwäbischen Heimat in der Nähe von Stuttgart. Ein Jahr später erfolgte der Dachausbau, mit dem mehr Wohnraum für die wachsende Familie geschaffen werden sollte. „Nach dem Ausbau war zunächst alles gut. Wir haben uns wohlgefühlt und die Kinder hatten

Düsseldorf: “Goldschmiede Menze“ mietet über AENGEVELT auf der “Kö“ ...
Die langjährig auf der Düsseldorfer “Königsallee“ ansässige, inhabergeführte “Goldschmiede Menze“ nutzte die Chance zur Standortoptimierung und mietet durch Vermittlung von AENGEVELT rd. 260 m² Einzelhandelsfläche in dem 1913 errichteten Geschäftshaus “Königsallee 46“ in bester

Untervermietung und Zwischenvermietung einer Immobilie ...
"Gebrauchsüberlassung an Dritte" (§ 540 BGB) nennt das Gesetz die Untervermietung einer Immobilie. Dabei überlässt ein Mieter einer anderen Person gegen Entgelt die Nutzung eines Teils der gemieteten Immobilie. Grundsätzlich darf ein Mieter untervermieten, allerdings muss der Vermiete

Untervermietung und Zwischenvermietung einer Immobilie ...
"Gebrauchsüberlassung an Dritte" (§ 540 BGB) nennt das Gesetz die Untervermietung einer Immobilie. Dabei überlässt ein Mieter einer anderen Person gegen Entgelt die Nutzung eines Teils der gemieteten Immobilie. Grundsätzlich darf ein Mieter untervermieten, allerdings muss der Vermiete


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z