Studie: Schlechter Content ist Marken-Killer Nr. 1
ID: 1578933
Aktuelle "Adobe Consumer Content Survey 2018" zeigt:
- Deutsche brechen mit Marken, wenn der Content nicht stimmt
- Über zwei Drittel greifen per Smartphone auf Online-Inhalte zu
- Bei der Produktsuche sind Marken-Website und stationärer Shop die
ersten Anlaufstationen
Jedes Markenerlebnis beginnt mit begeisterndem Content. Oder
anders ausgedrückt: Nur, wenn die richten Inhalte zur richtigen Zeit
an die richtigen Kunden ausgeliefert werden, können Marken bei ihren
Kunden punkten. Deutschlands Konsumenten sehen das ganz genauso:
Knapp jeder Zweite hat schon mal allein deshalb etwas gekauft, weil
ihm der Content einer Marke so gut gefiel. Stimmt der Content jedoch
nicht, brechen 67 Prozent den Einkaufsprozess sofort ab. Als direkte
Folge mangelhafter Inhalte beschreibt rund jeder Vierte (24 Prozent)
eine drastisch sinkende Markenloyalität. Genauso viele Verbraucher
(24 Prozent) würden diese Marke in Zukunft nicht mehr
weiterempfehlen. Für 12 Prozent hätte sich die Marke sogar ein für
alle Mal erledigt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen "Adobe
Consumer Content Survey 2018", für die mehr als 1.000 deutsche
Konsumenten befragt wurden.
"Das Thema Content ist weiterhin eines der heißesten Themen im
Marketing. Denn nur mit den richtigen Inhalten auf dem richtigen
Kanal lassen sich erfolgreiche Kundenerlebnisse tatsächlich
umsetzen", so Axel Schäfer, Senior Manager, Product & Industry
Marketing EMEA bei Adobe. "Die Botschaft der Konsumenten wird in
unserer aktuellen Studie mehr als deutlich: Guter Content und das
damit verbundene Erlebnis ist ihnen wichtiger als die Marke. Die
Qualität der Inhalte macht den Unterschied und entscheidet letztlich
über Kundenloyalität und Umsatz. Darauf müssen sich Marken
einstellen, wenn sie in Zukunft relevant und erfolgreich bleiben
wollen."
Doch wie muss Marken-Content aussehen, damit die deutschen
Konsumenten damit zufrieden sind?
Laut Adobe-Studie sollte er in erster Linie informativ (82
Prozent), richtig und präzise (74 Prozent) und einfach (53 Prozent)
sein. Unterhaltsame (37 Prozent), interaktive (30 Prozent) und schön
designte Inhalte (24 Prozent) sind den deutschen Verbrauchern dabei
weniger wichtig. Als besonders ärgerlich empfinden sie es, wenn die
Inhalte zu lang oder schlecht geschrieben (44 Prozent), dann doch zu
schlecht designt (37 Prozent) oder nicht mehrwertig genug (36
Prozent) sind. Auf einen Nenner gebracht: Guter Content muss für den
Verbraucher eine persönliche Relevanz besitzen. Um relevante Inhalte
zu schaffen, ist es jedoch notwendig, Content und Kundeninformationen
zusammenführen. Denn erst die Daten erlauben es, Inhalte auf
individuelle Kundenbedürfnisse maßzuschneidern und den Content damit
relevant zu gestalten. Aus technischer Sicht erweisen sich
insbesondere Probleme bei der Interaktion durch nicht funktionierende
Links etc. (46 Prozent), zu lange Ladezeiten (44 Prozent) und eine
schlechte Darstellung auf dem jeweiligen Bildschirm (30 Prozent) als
wahre Content-Killer.
Informativ, authentisch, lustig: Wann Markeninhalte geteilt werden
Überzeugende Online-Inhalte teilen 15 Prozent der Deutschen
täglich mit ihrer Community. Der von Marken gelieferte Content kann
da nicht mithalten: Nur 7 Prozent teilen Markeninhalte regelmäßig.
Die größte Chance geteilt zu werden, besitzen laut der befragten
Konsumenten vor allem jene Markeninhalte, die informativ und nicht
allzu werblich (45 Prozent), authentisch (34 Prozent) und lustig (31
Prozent) sind. Als besonders hilfreich wird Marken-Content angesehen,
wenn er Tipps und Informationen zum Gebrauch von Produkten oder
Services liefert (48 Prozent), die Auswahl zwischen unterschiedlichen
Produkten und Services erleichtert (46 Prozent) oder wenn er einen
Service oder ein Produkt vorstellt, das dem Konsumenten noch nicht
bekannt ist (30 Prozent). Generell teilen die Deutschen am häufigsten
Inhalte, die von ihren Freunden oder ihrer Familie stammen (52
Prozent) - gefolgt von Content aus Online-Newsquellen (33 Prozent),
von YouTube- oder Social Media-Stars (29 Prozent) und Marken, von
denen sie ein Produkt gekauft haben (24 Prozent). In Zeiten von Fake
News & Co. sind 78 Prozent der Deutschen jedoch deutlich vorsichtiger
als noch vor 5 Jahren, wenn es um das Teilen von Online-Inhalten
geht.
Deutsche stehen auf Multiscreen - aber zwei Geräte sind genug
Insgesamt verbringen deutsche Konsumenten durchschnittlich ein
Viertel ihres Tages (5,8 Stunden) damit, sich mit Online-Inhalten zu
beschäftigen. 41 Prozent nutzen dazu regelmäßig mehrere Geräte
gleichzeitig, die meisten jedoch selten mehr als zwei (65 Prozent).
Neben Laptops und Desktop-PCs (75 Prozent) sind vor allem Smartphones
(69 Prozent) und das Tablet (37 Prozent) die bevorzugten Kanäle, um
auf Content zuzugreifen. Selbst im stationären Handel bringt knapp
jeder zweite Deutsche (49 Prozent) sein Smartphone zum Einsatz, um
sich vor dem Kauf zu informieren. Wearables (6 Prozent), digitale
Displays (3 Prozent) oder IoT-Geräte (2 Prozent) spielen dagegen
bislang kaum eine Rolle. In den nächsten fünf Jahren erwarten die
Verbraucher vor allem eine vermehrte Nutzung von
Home-Entertainment-Streaming-Geräten (76 Prozent), smarten
Lautsprechern und Home Assistants (58 Prozent) sowie von digitalen
Displays (51 Prozent).
Bei der Produktsuche sind die Marken-Website und der stationäre
Shop weiterhin vorne
Auf der Suche nach einem Produkt bleiben die Marken-Website und
der stationäre Shop die ersten Anlaufstationen für deutsche Kunden
(50 bzw. 49 Prozent). Wichtig sind ihnen aber auch die Empfehlungen
von Freunden und Familie (34 Prozent), Online-Blogs, Foren oder News
(19 Prozent) und soziale Netzwerke (15 Prozent). Die Mobile App oder
E-Mails der entsprechenden Marke rangieren in der Produkt-Recherche
der Konsumenten weit dahinter (je 10 Prozent).
Pressekontakt:
ADOBE SYSTEMS GmbH
Martin Moschek
Communications Manager, Central Europe
FAKTOR 3 AG
Lisa Bickhardt
PR-Consultant
Tel: (0)40-67 94 46-79
Fax: (0)40-67 94 46-11
E-Mail: adobe_mc@faktor3.de
http://www.adobe-newsroom.de
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Datum: 08.02.2018 - 16:54 Uhr
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