Rheinische Post: Verbraucherschützer-Chef fordert Merkel auf, Diesel-Nachrüstung zur Chefsache zu machen
ID: 1585721
Klaus Müller, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem
Leipziger Diesel-Urteil aufgefordert, die Diesel-Nachrüstung durch
Autohersteller zur Chefsache zu machen. "Der politische Druck auf die
Autohersteller muss viel größer werden", sagte Müller, Chef des
Bundesverbands Verbraucherzentrale (vzbv), der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die
Bundeskanzlerin muss die Lösung des Problems zur Chefsache machen.
Besitzer von Euro-5-Diesel brauchen die Nachrüstung, um auch nach dem
1. September 2019 noch mit ihren Autos in die Innenstädte fahren zu
können", sagte Müller. "Der Verbraucher darf hier nicht alleine auf
den Kosten sitzen bleiben." Leider gebe es keinen einfachen und
schnellen rechtlichen Weg, die Autohersteller zu verpflichten,
Hardware-Nachrüstung anzubieten. Der Verband prüfe, ob
Schadenersatzklagen wegen der Wertverluste gegen Autobauer oder
Kommunen möglich sind. "Ob und welche Ansprüche Verbraucher hier
haben, wird der vzbv ganz genau prüfen", sagte Müller. Die geplante
Musterfeststellungsklage sei "grundsätzlich auch geeignet, eine
Entscheidung über Schadensersatzansprüche von Verbrauchern bei
Fahrverboten schnell und effizient herbeizuführen." Das
Bundesverwaltungsgericht hatte Entschädigungen allerdings
ausgeschlossen. Der ADAC halte Klagen gegen den Staat daher für
aussichtslos, sagte ein ADAC-Sprecher der Zeitung.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.03.2018 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1585721
Anzahl Zeichen: 1846
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Verbraucherschützer-Chef fordert Merkel auf, Diesel-Nachrüstung zur Chefsache zu machen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Dobrindt hält blaue Plakette für Dieselfahrzeuge für "völlig falschen Weg" ...
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich in der Debatte um Dieselfahrzeuge gegen die blaue Plakette ausgesprochen: "Eine blaue Plakette ist keine Lösung, sondern schiebt den schwarzen Peter nur den Autofahrern zu", sagte Dobrindt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheini
Rheinische Post: Rechtsgutachten sieht Kinderrechte durch Neuregelung zum Familiennachzug verletzt ...
Die geplante Neuregelung zum Familiennachzug verstößt einem Rechtsgutachten im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk zufolge gegen die Rechte von Kindern. Demnach verletzt das von Union und SPD verabschiedete Gesetz Artikel 6 des Grundgesetzes, Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonven
Rheinische Post: Linksfraktionschef Bartsch wirft Union skandalösen Beschluss zum Umgang mit der Linken vor ...
Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat den Beschluss der Unionsfraktion gegen eine Zusammenarbeit mit seiner Partei als skandalöses und peinliches Feindbild auch noch fast 30 Jahre nach dem Mauerfall bezeichnet. Diese Ablehnung der Linken werde der Union aber noch "auf die Füße fallen&quo
Schwäbische Zeitung: Lachnummer namens IOC - Ein Kommentar zur Entscheidung des IOC, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben ...
Mit seiner Entscheidung, die Russen wieder zu integrieren in ihren Bund der fairen, aufrichtigen, ehrlichen und ordentlichen Sportländer, hat das IOC erneut ein Eigentor geschossen. Russland zu verzeihen, weil bei den Winterspielen von Pyeongchang nur zwei Athleten gedopt waren, ist aberwitzig un




