Asyl für Carles Puigdemont!
ID: 1598781
Deutschland, eine Auslieferung von jemandem vorzunehmen, der wegen
seiner politischen Überzeugungen verfolgt und mit Freiheitsentzug
bedroht wird. [...] Puigdemont sollte jetzt konsequent den nächsten
Schritt gehen und politisches Asyl in Deutschland beantragen", stellt
der Bremer Romanistikprofessor Axel Schönberger fest. Er fragt: "Wem
sonst, wenn nicht ihm und seinen von Spanien verfolgten Ministern,
steht dieses Recht zu?"
In einer Sendung des Bayerischen Rundfunks sollte Schönberger die
Vorgänge in Spanien beziehungsweise Katalonien kommentieren, wurde
aber wohl aufgrund technischer Problem nicht durchgeschaltet. Das
Ludwig von Mises Institut Deutschland hat nun auf seiner Homepage
www.misesde.org Schönbergers Kommentar veröffentlicht.
Dessen 13 Punkte umfassende Ausführungen machen dabei
unmissverständlich klar, dass sich Spanien mit seinem Vorgehen weit
außerhalb eines rechtsstaatlichen Rahmens bewegt: "Wer das derzeitige
Spanien als demokratischen Rechtsstaat bezeichnet, muss sich die
Frage gefallen lassen, ob er auch das nationalsozialistische
Deutschland der Jahre 1933-1938 als solchen bezeichnet hätte. Wer die
massiven Menschenrechtsverletzungen in Spanien ignoriert, hat nichts,
aber auch gar nichts aus der deutschen Vergangenheit gelernt",
konstatiert Schönberger in seinem letzten Punkt.
"Der Streit zwischen der spanischen Regierung und Katalonien macht
deutlich, wie recht Ludwig von Mises mit seiner Mahnung hatte, dass
jedem Land, jeder Region, ja sogar jeder Kommune und jedem Individuum
das Recht zur Sezession zugestanden werden muss", merkt Andreas
Marquart, Vorstand des Ludwig von Mises Instituts Deutschland an.
"Mises weist darauf hin, dass dies der einzige Weg ist, Kriege,
Bürgerkriege und Revolutionen zu verhindern. Die Geschichte gibt
Mises unbedingt Recht. Es gibt auch keinen Grund, anzunehmen, dass
Spanien und Katalonien nach einer Sezession nicht genauso gut
friedlich und freundschaftlich kooperieren könnten wie beispielsweise
Tschechien und die Slowakei. Dass die spanische Regierung in dem
Streit auf Konfrontation setzt, wird das Problem nicht lösen, sondern
schafft vielmehr die Grundlage für das Entstehen eines blutigen
Konflikts."
Asyl für Carles Puigdemont! http://www.misesde.org/?p=18332
Pressekontakt:
Wordstatt GmbH
Dagmar Metzger
Tel: +49 89 3577579-0
Email: info@wordstatt.de
Original-Content von: Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.04.2018 - 13:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1598781
Anzahl Zeichen: 2858
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Menschenrechte
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Asyl für Carles Puigdemont!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ludwig von Mises Institut Deutschland e. V.
Das Schicksal der Regimekritiker in Vietnam: Haft fernab der Heimat ...
Im März dieses Jahres sind drei neue Fälle bekannt geworden, in denen die Dissidenten in die Gefängnisse fernab der Familie und Heimat verlegt worden sind, ihre Familienangehörige sind dadurch mitbestraft. Der Fall der politischen Gefangenen Nguyen Ngoc Nhu Quynh: Bekannt als Bloggerin „Me
Fehlende Pressefreiheit in Ungarn ist eine Gefahr für ganz Europa ...
Nach dem Wahlsieg der nationalkonservativen Fidesz-Partei in Ungarn ruft Reporter ohne Grenzen die Europäische Kommission auf, sich deutlich gegen die Aushöhlung der Pressefreiheit in dem EU-Mitgliedsstaat zu positionieren. Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán bestimmt teilweise m
"Gipfel der Inhumanität": Paritätischer kritisiert Seehofer-Entwurf zu Familiennachzug ...
Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert den vorliegenden Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums zur Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte scharf. Die Vorschläge stellten eine massive Verschärfung des ohnehin schon restriktiven Koalitionskompromisses zwis
70 Jahre WHO: medico international fordert Rückkehr zu menschenrechtlichem Kernauftrag ...
70 Jahre nach ihrer Gründung droht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Unabhängigkeit und ihre Legitimität als weltweit führende Institution für globale Gesundheit zu verlieren. Das befürchtet die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. »Die Pfli




