Bayernpartei: Macron - die Entzauberung eines Hoffnungsträgers
ID: 1602385
Jahren einen derartigen Hype wie der französische Präsident Emmanuel
Macron. Weite Teile der Medienlandschaft als auch der etablierten
Politik sahen ihn als DEN strahlenden Hoffnungsträger. Den
jugendlichen Helden, der sein Land und Europa visionär mit Reformen
(endlich!) in die längst verheißene Zukunft führen würde.
Nach Ansicht der Bayernpartei ist davon nicht viel geblieben.
Nicht nur erweist er sich innenpolitisch als beinharter Zentralist,
der etwa die Wünsche der Korsen nach mehr kultureller Autonomie
entschieden ablehnt. Obwohl Parteien, die dies vertreten auf Korsika
die letzte Wahl klar für sich entscheiden konnten. Er erweist sich
auch außenpolitisch als Machtpolitiker alter Schule, als sich etwa
Frankreich an den völkerrechtlich mehr als fragwürdigen Luftschlägen
gegen Syrien beteiligte.
Seine jüngst im Europaparlament vorgetragenen Vorstellungen von
der Zukunft der EU hält die Bayernpartei für nachgerade gefährlich.
Mehr Macht für Brüssel, mehr Zentralismus, ein eigenständiges Budget
für die Euro-Zone, eine Bankenunion, eine europäische
Arbeitslosenversicherung. Alles Maßnahmen, die dazu führen, dass
einheimische Steuerzahler noch mehr für Fehler, die andernorts
gemacht werden, in die Haftung genommen werden.
Der Bayernpartei-Vorsitzende Florian Weber merkte dazu an: "Die
Vorschläge Macrons würden zu einer massiven finanziellen Umverteilung
zugunsten Frankreichs führen. Das ist auch nicht ganz unverständlich,
schließlich ist er der Präsident Frankreichs. In dieses Amt ist er
gewählt und nur dafür hat er eine politische Legitimation. Er legt
mit seinen Ideen aber die Axt an die Wurzel der europäischen
Zusammenarbeit. Denn das Ansehen der EU hierzulande sinkt ständig.
Weitere finanzielle Belastungen der Steuerzahler zugunsten anderer
Länder könnten der Anfang vom Ende sein. Der nun schon bisweilen
erhobene Vorwurf, man dürfe wenn es um Europa gehe, nicht wie ein
Kleinkrämer argumentieren, ist eine Unverschämtheit. Und
verschlimmert alles nur noch.
Ich befürchte gleichzeitig, dass Berlin einknickt und die
etablierten Parteien alle im Wahlkampf abgegeben Versprechen - keine
Transferunion etc. - möglichst lautlos begraben werden. Ich ziehe
daraus vor allem einen Schluss: Bayerisches Steuergeld in Berliner
Händen war nie eine gute Idee, ist keine gute Idee und wird nie eine
sein."
Pressekontakt:
Harold Amann Landespressesprecher
Bayernpartei, Baumkirchner Straße 20, 81673 München
Tel.: +49 (0)89 452442700, Fax: +49 (0)89 452442770, E-Mail:
presse@bayernpartei.de
Original-Content von: Bayernpartei, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.04.2018 - 14:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1602385
Anzahl Zeichen: 3020
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bayernpartei: Macron - die Entzauberung eines Hoffnungsträgers"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bayernpartei (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nach vorläufigen Zahlen liegt die Inflationsrate für Oktober bundesweit bei 10,4 Prozent, in Bayern sogar bei 11 Prozent. Dies ist der höchste Preisanstieg seit Jahrzehnen, genauer gesagt seit 1951. Hauptpreistreiber sind - neben den Energiekosten - die Ausgaben für Lebensmittel, für die die
Bayernpartei: Kuschelkurs gegen sogenannte Klima-Aktivisten beenden! ...
Derzeit kommen sie nicht aus den Schlagzeilen: Sogenannte Klima-Aktivisten. Sie kleben sich auf Straßen, beschmieren Kunstwerke beispielsweise mit Kartoffelbrei, Tomatensuppe oder Sahne. Und erfahren im Anschluss meist eine sehr milde Behandlung, so gibt es Richter, die hier eine Bestrafung ganz
Bayernpartei: Ausbau des Bundeskanzleramts unverzüglich stoppen! ...
Gestern hat der Bund der Steuerzahler sein aktuelles Schwarzbuch vorgestellt. Neben anderen, meist haarsträubenden Beispielen von Steuergeldverschwendung - die eine alte Forderung der Bayernpartei nach einer Amtshaftung aktueller denn je erscheinen lassen - wird auch der geplante Anbau an das Bun
Weitere Mitteilungen von Bayernpartei
Hardt: 70 Jahre Israel - das historische Geschenk ist Verpflichtung und Verantwortung zugleich ...
Freundschaft festigen und ausbauen - Antisemitismus entschlossen entgegentreten Der Staat Israel feiert am heutigen Donnerstag nach jüdischem Kalender den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung, die am 14. Mai 1948 durch Verlesung der Unabhängigkeitserklärung von David Ben-Gurion erfolgte. De
Benefizkonzert in Schlitz ...
Der Lions-Club Lauterbach-Vogelsberg lädt am Sonntag 22.April um 17 Uhr zu einem Benefizkonzert in den Konzertsaal der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz ein. Auf dem Programm steht romantische Kammermusik für Klarinette, Cello und Klavier. Der Erlös des Konzertes fließt in die gemeinnützig
"Erste Hilfe nach einem Unfall" - Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice ...
Nadine K. aus Aachen: Vor Kurzem habe ich einem Unfallopfer Erste Hilfe geleistet. Und mich hinterher gefragt: Was wäre gewesen, wenn ich dabei etwas falsch gemacht hätte? Hätte ich mich strafbar machen können? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistun
Rheinische Post: Bundesverkehrsministerium spricht von "signifikant rückläufiger Tendenz" bei Kauf von neuen Diesel-Autos ...
Unter dem Eindruck des Diesel-Skandals und drohender Fahrverbote für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß geht der Kauf von Diesel-Autos nach Angaben aus dem Bundesverkehrsministerium zurück. Für die Verkehrsministerkonferenz am Donnerstag und Freitag in Nürnberg hat die Behörde von Bund




