Saarbrücker Zeitung: DIHK warnt vor zusätzlichen Belastungen durch neue Grundsteuer
ID: 1606338
Deutschen Industrie und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben,
hat vor neuen Belastungen der Wirtschaft im Zuge der Reform der
Grundsteuer gewarnt. "Aus Sicht der Unternehmen muss in jedem Fall
vermieden werden, dass die zukünftige Grundsteuer zu einer höheren
Unternehmensbesteuerung führt", sagte Wansleben der "Saarbrücker
Zeitung" (Mittwochausgabe). So würden die Betriebe in vielen Regionen
bereits seit Jahren durch steigende Hebesätze bei Grund- und
Gewerbesteuer zusätzlich belastet. Wansleben rechnete vor, dass der
bundesdurchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B für bebaute oder
bebaubare Grundstücke und Gebäude in Gemeinden ab 20.000 Einwohnern
seit 2013 um 38 Prozentpunkte auf 534 Prozent gestiegen sei. Diese
Gemeinden würden rund die Hälfte der Bevölkerung repräsentieren.
"Der Bundesfinanzminister steht mit Blick auf den Koalitionsvertrag
im Wort, die Steuerbelastungen in dieser Legislaturperiode nicht zu
erhöhen", erklärte Wansleben. Zugleich müsse eine bürokratiearme
Lösung im Fokus stehen. Am Mittwoch treffen sich in Berlin die
Finanzminister von Bund und Ländern um über die Konsequenzen aus
einem Verfassungsgerichtsurteil vom April zu beraten, in dem eine
Neuregelung gefordert worden war.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2018 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1606338
Anzahl Zeichen: 1618
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin / Saarbrücken.
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 555 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: DIHK warnt vor zusätzlichen Belastungen durch neue Grundsteuer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Badische Zeitung: EU im Handelsstreit mit den USA: Einigkeit und Stärke helfen / Kommentar von Bernd Kramer ...
US-Präsident Donald Trump verschont die Europäer von Strafzöllen - vorerst. Ein Gehabe, das an das Verhalten römischer Imperatoren erinnert. Auch sie setzten ihre Wurfmaschinen nicht immer gleich ein, wenn es um die Belagerung einer Stadt ging. Stattdessen drohten sie anfangs nur mit deren
Stuttgarter Nachrichten: zum Handelsstreit der USA mit der EU ...
Drohungen, Willkür, das Gegeneinander-Ausspielen von Partnern - das ist Politik ganz nach dem Geschmack von Donald Trump. Seit März erleben die Europäer in der gerade für die deutschen Exporteure so wichtigen Handelspolitik, wie unangenehm es ist, dem unberechenbaren "America first"
BERLINER MORGENPOST: Stresstest für die EU / Leitartikel von Dirk Hautkapp ...
Beim ersten Mal waren es indiskutable sechs Wochen Schonfrist. Jetzt gewährt Donald Trump der Europäischen Union in den Verhandlungen mit den USA nur noch vier Wochen Bedenkzeit. Steht bis 1. Juni keine Vereinbarung, die den protektionistischen Trieb des amerikanischen Präsidenten befriedigt,
BERLINER MORGENPOST: Scholz und die Wünsche / Kommentar von Miguel Sanches ...
Wenn das Kabinett den Entwurf seines Haushalts auf den Weg bringt, wird eine Erklärung dazugelegt: der Protest der Minister für Entwicklungshilfe und Verteidigung. Es ist ein vertrauter Streit, kein politischer Großkonflikt. Was nicht ist, kann allerdings noch werden. Zu den heiligen Schwüren




