INSM fordert Renten-Moratorium: "Erst denken, dann handeln"
ID: 1607174
Sperrfrist: 03.05.2018 12:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) hat heute in
Berlin die Rentenkommission der Bundesregierung vorgestellt. Das
zehnköpfige Gremium soll bis März 2020 Vorschläge zur langfristigen
Stabilisierung des Rentenniveaus und der Rentenbeiträge erarbeiten.
Dieses grundsätzlich begrüßenswerte Vorhaben kann aber aus Sicht der
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nur dann gelingen,
wenn der Rentenkommission keine Denkverbote verordnet werden und die
Bundesregierung alle geplanten Rentenreformen so lange aufschiebt,
bis der Ergebnisbericht der Kommission vorliegt.
"Erst denken, dann handeln. Die Bundesregierung muss diese
bewährte Reihenfolge einhalten. Nur durch einen vollständigen
Aufschub aller Eingriffe in die Rentengesetzgebung kann die
Bundesregierung sicherstellen, dass ihrer heute vorgestellten
Expertenkommission alle notwendigen Stellschrauben für eine gerechte
und sichere Rente zur Verfügung stehen", so der Geschäftsführer der
INSM, Hubertus Pellengahr. Da Rentenbeiträge und Rentenzahlungen auf
heutigem Niveau bis 2024 gesichert sind, ist in der laufenden
Legislaturperiode keine Eile geboten. Im Gegenteil. Pellengahr: "Nur
wenn die Rentenkommission mit größtmöglicher Freiheit ganzheitliche
Lösungskonzepte erarbeiten darf, kann sie die Hoffnung auf eine
generationengerechte Rente erfüllen. Statt unnötig früh in die
Rentengesetzgebung einzugreifen, sollte die Bundesregierung sich ein
Renten-Moratorium auferlegen und die Ergebnisse der Rentenkommission
abwarten. Mit dieser Ruhe könnte die Regierung Kraft für eine
wirklich durchdachte Rentenreform sammeln."
Die INSM fordert daher ein sofortiges Renten-Moratorium und warnt
gleichzeitig vor gefährlichen Denkverboten. "Wenn es die
Bundesregierung ernst meint mit dem Ziel einer langfristig gerechten
und stabilen Rente, darf sie nicht länger eine Anpassung des
Renteneintrittsalters kategorisch ausschließen. Wer es immer nur den
älteren Generationen recht machen will, missachtet die
Zukunftschancen der Jüngeren und Jüngsten", so Pellengahr.
Mehr Informationen zu einer gerechten Rente finden Sie unter
www.insm.de
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein
überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in
Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche
Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und
Elektro-Industrie finanziert.
Pressekontakt:
Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174;
hennet@insm.de
Original-Content von: Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.05.2018 - 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1607174
Anzahl Zeichen: 3221
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 159 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"INSM fordert Renten-Moratorium: "Erst denken, dann handeln""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neue Prognos-Studie im Auftrag der INSM analysiert Rente, Gesundheit und Pflege. Deutschland zahlt in allen Sozialversicherungen überdurchschnittlich für vielfach nur mittelmäßige Ergebnisse. Die ergibt eine neue Prognos-Studie, die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) d
Social-Media-Konsum gefährdet psychische Gesundheit und Bildungserfolg von Kindern ...
Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) warnt vor den weitreichenden negativen Folgen einer übermäßigen Nutzung digitaler Medien. Die Daten zeigen einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen intensiver Soci
Wirtschaftsthemen finden in Politik-Talkshows von ARD und ZDF nur selten statt: Wenn über die Wirtschaft geredet wird, dann häufig ohne Wirtschaftsvertreter ...
In den reichweitenstärksten Polit-Talkshows von ARD und ZDF wird immer seltener über Wirtschaft gesprochen - und wenn, dann meist ohne die Betroffenen. Eine aktuelle Analyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zur Talkshow-Gästestruktur 2025 offenbart eine besorgniserregende Schief
Weitere Mitteilungen von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
Das Erste, Donnerstag, 3. Mai 2018, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.10 Uhr, Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, Thema: Iran Pressekontakt: Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuel
Das Erste, Mittwoch, 2. Mai 2018, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.10 Uhr, Günther Oettinger, CDU, EU-Haushaltskommissar, Thema: Subventionen 7.35 Uhr, Peter Altmaier, CDU, Bundeswirtschaftsminister, Thema: USA-Zölle 8.10 Uhr, Franziska Giffey, SPD, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Thema: KiTa-Qualitätsgesetz
Kindernothilfe kritisiert: "Inakzeptabler Beitrag für globale Bildung!" ...
"Deutschland leistet mit rund neun Millionen Euro im Jahr einen völlig inakzeptablen Beitrag für die globale Bildung, während 264 Millionen Kinder weltweit nicht zur Schule gehen können", äußert sich Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, kritisch zu dem Beschlu
phoenix Runde: Pflegenotstand - Warumändert sich nichts? - Mittwoch, 02. Mai 2018, 22.15 Uhr ...
Zu wenig Personal und kaum Geld. In der Kranken- und Altenpflege liegt einiges im Argen. Leidtragende sind Pflegende und Patienten. Immer wieder dringen schockierende Fälle an die Öffentlichkeit. Union und SPD versprechen im Koalitionsvertrag ein Sofortprogramm mit 8000 zusätzlichen Stellen i




