Rheinische Post: Kommentar /
Datenschutz-Dschungel
= Von Gregor Mayntz
ID: 1609932
alle zittern dem 25. Mai entgegen, wenn die Europäische
Datenschutzgrundverordnung scharfgestellt wird. Die großen
Datenkraken sollten mit ihr gezähmt werden. Doch die Profis lassen
derzeit ihre Nutzer ein Häkchen machen, ohne wirklich besser zu
informieren. Dagegen fällt der Politik nun die Kehrseite auf die
Füße. Vereine brauchen von ihren Mitgliedern erst einmal das
Einverständnis, dass sie überhaupt in Mitgliederverzeichnisse
aufgenommen werden dürfen. Firmen fragen sich, ob sie sich strafbar
machen, wenn sie ihre Kunden auf dem Laufenden halten. Die
Begleitmusik liefern Gerüchte, dass Abmahn-Abzocker die
Verunsicherung nutzen, um durch Einschüchterung Kasse zu machen.
Reichlich spät versucht die Kanzlerin darauf zu achten, dass alles
praktikabel bleibt. Die Regierung wird ordentlich nachsitzen müssen,
um zu verhindern, dass der Rückhalt der Bevölkerung gegenüber
Datenschutz durch diese Form von schwer durchschaubarer
Überreglementierung zerstört wird.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.05.2018 - 21:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1609932
Anzahl Zeichen: 1375
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 286 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Datenschutz-Dschungel
= Von Gregor Mayntz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar / Die EU braucht neue Allianzen = Von Michael Bröcker ...
Im Jahr 2001 war es der Irak, an dem das transatlantische Bündnis zerbrach. Nun ist es die Iran-Frage. Donald Trump hat recht, dass das Abkommen verbessert werden muss. Und die aggressive Politik des Iran gegenüber Israel muss gerade in Deutschland auf Widerstand stoßen; die Bedrohung für Is
BERLINER MORGENPOST: Alles auf einen Busbahnhof / Kommentar von Lorenz Vossen zum ZOB ...
Die Kurzform: Beim ZOB geht es auch darum, den Busbahnhof noch weiter zu verbessern. Doch natürlich kosten nachträgliche Planungen meist mehr Geld. Und eigentlich hatte der Senat versprochen, aus Erfahrungen wie dem BER und der Staatsoper-Sanierung gelernt zu haben, künftig lieber länger und
Westfalen-Blatt: das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zu den Iran-Sanktionen ...
Donald Trumps Entscheidung, die US-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen, haben politisch schon jetzt verheerende Konsequenzen. Wirtschaftlich werden die Folgen zwar nur wenige Unternehmen hierzulande ganz unmittelbar treffen, langfristig aber sehr viele mehr. Begründet hat der US-
Neue Westfälische (Bielefeld): 101. Katholikentag in Münster Am Puls der Zeit Lothar Schmalen ...
Bis zum Ende am Sonntag dürfte die Zahl der Besucher beim 101. Katholikentag in Münster die Grenze von 100.000 überschritten haben - eine erstaunliche Zahl, wenn man sie mit den Besucherzahlen der vergangenen Katholikentage vergleicht. Selbst die Veranstalter zeigten sich ein wenig überrasch




