Stv. FDP-Chef Kubicki fordert neue außenpolitische Rolle Deutschlands in der Welt und bestreitet Machtkampf mit Parteichef Lindner
ID: 1609972
Wolfgang Kubicki hat am Rande des Bundesparteitags der Liberalen in
Berlin deutlich gemacht, dass wegen der Russland-Politik kein Streit
zwischen ihm und Parteichef Christian Lindner entstanden sei. "Es
gibt keine Machtprobe oder einen Machtkampf. Es ist ein reiner
Methodenunterschied. Dass wir eine neue Dialogkultur mit Russland
brauchen, ist in der Partei völlig unbestritten", so Kubicki im
Fernsehsender phoenix (Samstag, 12. Mai). Der FDP-Vize plädierte
dafür, sich bei den Wirtschafssanktionen gegen Russland "etwas
zurückzunehmen". Eine Verbesserung des Verhältnisses sei dringend
notwendig. "Wir brauchen Russland für die Beilegung der Krisen im
Nahen Osten, um zu verhindern, dass es zu kriegerischen
Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel kommt, aber auch in
Europa", meinte Kubicki.
Der stellvertretende Vorsitzende der Liberalen mahnte jedoch auch
eine neue Phase deutscher Außenpolitik an, die der Stellung
Deutschlands als viertstärkster Industrienation der Welt gerecht
werde. "Wir müssen jetzt unsere Interessen definieren und nicht immer
nur sagen, wir stehen an der Seite anderer. Die Welt erwartet auch,
dass wir dokumentieren: Was will Deutschland im Nahen Osten und in
Europa eigentlich erreichen", erklärte Lindner.
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2018 - 13:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1609972
Anzahl Zeichen: 1729
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn/Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 627 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stv. FDP-Chef Kubicki fordert neue außenpolitische Rolle Deutschlands in der Welt und bestreitet Machtkampf mit Parteichef Lindner"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
phoenix überträgt live das Karlsruher Verfassungsgespräch aus dem Bundesverfassungsgericht. Im Mittelpunkt stehen Reden und Beiträge von Gerichtspräsident Prof. Dr. Stephan Harbarth, der Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ), Prof. Dr. Isabel Heinemann, dem Karlsruh
Siemtje Möller (SPD) zum Besuch Trumps in Peking: Das macht China stark und die USA schwach ...
Nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump könne man schon sehr klar sehen, "dass es eine Machtverschiebung hin nach China gegeben hat und dass jetzt gewissermaßen in China alle Fäden zusammenlaufen." Das sei genau das, was Chinas Staatspräsident Xi Jinping beabsichtigt habe, erklÃ
Reem Alabali Radovan (SPD) auf dem Katholikentag: Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens in deutschem Sicherheitsinteresse ...
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt am Rande des 104. Katholikentags in Würzburg, Deutschland habe "viele Partnerländer im globalen Süden, die ganz unterschiedlich aufgestellt sind." Mit diesen müsse man mit Blick auf die
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
WAZ: "Es geht mir gut." Hannelore Kraft sprichtüber ihr neues Leben ...
Die frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat sich mit dem Machtverlust bei der Landtagswahl vor einem Jahr arrangiert. "Mir war immer bewusst, dass in einer Demokratie ein Amt auf Zeit vergeben wird", sagt Kraft der in Essen erscheinenden Westdeuts
Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik - Gegen den Tarifdschungel: Verkehrsminister will einheitlichesÖPNV-Ticket für Sachsen-Anhalt ...
Sachsen-Anhalt will das Pendeln mit Bus und und Bahn erleichtern und so den öffentlichen Nahverkehr stärken. Fahrgäste sollen künftig nur noch eine Fahrkarte kaufen müssen, egal welche Strecke sie innerhalb des Landes zurücklegen und welche Verkehrsmittel sie dabei nutzen. Möglich machen s
Westfalen-Blatt: das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zur Spitzensport-Reform ...
Wer hat wem, was und wann zugesagt? Und in welcher Reihenfolge sollten denn nun die besprochenen Dinge abgearbeitet werden? Um diese Fragen geht es im aktuellen Gerangel in Sachen Finanzierung der Spitzensport-Reform. Und natürlich ums Geld. Der Deutsche Olympische Sportbund bekommt acht Million
Westfalenpost: Signal des Friedens / Kommentar von Nina Grunsky zum Katholikentag in Münster ...
Man soll den Katholikentag nicht vor dem Ende loben. Dennoch ist das Treffen der Christen in Münster zur Halbzeit ein Erfolg. Mehr als 50000 Besucher auf über 1000 Veranstaltungen - das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Die Sorge beim ersten Blick in das Programm, dass das Treffen vor allem




